Aktuelles

29.01.12 Leverkusener Winterlaufserie 21,1 km: 1:24:15, 1. M35, Platz 3 von 116 Maennern. Es war nur ein 1 Grad kalt, das war nicht wirklich einladend zum schnellen Laufen. Bei Kaelte erziele ich allerdings meist gute Resultate. Ich bin mit etwas Zurueckhaltung gestartet und konnte mein Tempo zum Ende hin steigern. Das hat mich sehr gefreut weil mir dies in den vorherigen Wettkaempfen nicht gelungen ist.
Die Strecke entsprach dem 10 km Lauf vom 13. November 2011. Die flache 5 km Runde musste nun 4 Mal + eine kleine 1,1 km Runde im Anschluss gelaufen werden.
Weil die Laufserie in 2011 begonnen hatte, durfte ich ein letztes Mal in der M35 starten, obwohl ich eigentlich in 2012 zur M40 zaehle.
Es waren nicht viele schnelle Leute am Start und so konnte ein dritter Platz erreicht werden, den spaeteren vierten habe ich erst nach 19 Kilometer ueberholt. In der Serie (3 Laeufe 10 km, 15 km und Halbmarathon) habe ich ebenfalls den dritten Platz belegt.
Bei dem kalten Wetter haben sich die Laeufer sehr ueber die guten heissen Duschen in der Turnhalle gefreut. Ich durfte anschliessend 3 Mal zur Siegerehrung; Halbmarathon, Serie und Altersklassensieger. Das ergab drei Urkunden, drei Pokale (einer davon in Schuhform) und drei Handtuecher. Die Pokale erweisen sich als gutes Kleinkindspielzeug.

15.01.12 Pulheimer Staffelmarathon 7,2 km: 26:57. Und Marathon in 2:42:58 mit der Staffel (6 Laeufer), Platz 2 von 27 in Gruppe 2 Maenner und Platz 16 Gesamt von 215 Staffeln. In Pulheim war es kalt aber sonst eher gemuetlich - kein Wind, Regen, Schnee.... Mit dem neuartigen Chip in der Hand ging es an den Start. Eine ueberraschend grosse Schar sprintete davon, ich war bemueht Anschluss zu halten. So wurde der erste Kilometer etwas zu schnell, aber danach pendelte es sich ein. Positiv war der fehlende Wind draussen auf dem Feld. Der Rueckweg wurde trotzdem anstrengend und ich konnte mein Tempo die letzten 2 Kilometer nicht ganz halten. Aber das Ergebnis ist trotzdem gut, knapp unter 27 Minuten und damit etwas schneller als im Vorjahr. Die Uebergabe an Thorsten war problemlos, das neue Chipsystem ist super. Alle Vereinskollegen legten sich alle kraeftig ins Zeug, der hervorragende zweite Platz in der Maennerklasse ab 40 Jahre bestaetigt es. Eine tolle Mannschaftsleistung!

31.12.11 Silvesterlauf Bonn 10 km: 37:49, 4. M35, Platz 12 von 379 Maennern. Ein guter Wettkampf zum Jahresende. Es war kalt und feucht, leider gab es auch keine Umkleide und Dusche vor Ort. Sonst aber alles super, gut organisiert mit professioneller Zeitnahme. Die Strecke ist flach und schnell, die Pfuetzen stoerten mich nicht. Ich habe alles gegeben und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Zielverpflegung war vielseitig, das einzige warme Getraenk war Gluehwein.

11.12.11 Leverkusener Winterlaufserie 15 km: 59:06, 1. M35, Platz 6 von 121 Teilnehmern. Der zweite Teil der Leverkusener Winterlaufserie musste wegen einem Weihnachtsmarkt auf veraenderter Strecke stattfinden. Der groesste Teil der Strecke war nun eine Pendelstrecke mit einem engen Wendepunkt an der Dhuenn. Man hat also bei 3 Runden a 5 km fast jeden Teil der Strecke sechsmal gesehen. Bei diesem Wettkampf fand ich keine Gruppe und musste alleine laufen. Unspektakulaer, eintoenig und sehr kalt bei 3 Grad. Ich wurde stets langsamer, die Runden in 19:22, 19:42 und 20:02. Gluecklich machten erst die heissen Duschen und der leckere Kuchen.

27.11.11 Bertlicher Strassenlaeufe in Herten im Ruhrgebiet 7,5 km: 27:37, 2. M35, Platz 4 von 73 Teilnehmern.
Die Form ging in den letzten Wochen stets aufwaerts. Ein nachtraeglicher Effekt der Marathonvorbereitung fuer Luzern. In Bertlich angekommen, hatte ich zunaechst wenig Hoffnung eine gute Zeit zu laufen weil ein starker Wind wehte. Doch es kam anders. Mit dem Startschuss ging ich schnell und mutig an, auf Platz drei von 73 Startern den ersten Kilometer in 3:36 Minuten. Dann wurde ich von einem grossen Laeufer ueberholt, sah in ihm meine Chance, und klemmte mich dahinter. Dies hat er sich auch gefallen lassen. Mein Windblocker hielt das Tempo hoch, ich war nur auf seinen Ruecken fixiert und habe versucht bloss nicht abreissen zu lassen. So ging es weiter in 3:42, 3:44, 3:38 und 3:44, das ergab eine 5 km Durchgangszeit von 18:24. Ich war absolut am Limit, hatte teilweise das Gefuehl gleich umfallen zu muessen.
Doch wir holten den zweiplatzierten ein und waren nun eine 3-Mann Gruppe. Ich haette mich auch gerne an der Fuehrungsarbeit beteiligt, aber ich konnte nicht mehr als mit stoehnen und aechzen gerade so hinten dran bleiben. Sechster Kilometer in 3:40, ich nehme nichts anderes mehr wahr ausser dem roten Hemd meines Vordermannes, habe mich daran festgebissen. Noch einen Kilometer bis zum Ziel und jetzt fangen die beiden anderen noch mit taktischen Spielchen an, ich laufe auf einmal an zweiter Position. Siebter Kilometer in 3:45. Doch dann ziehen sie ihren Endspurt an. Ich versuche natuerlich mitzugehen, aber nach 7 Kilometern am Limit kommt da leider nicht mehr viel. 1:48 fuer die letzten 500 m und ich werde vierter Gesamt in einer mich begeisternden Zeit.
22 Minuten nach dem Zieleinlauf stehe ich happy, mit frischem Hemd und neuer Startnummer am Start des 10 km Laufes. Diesen jetzt zum Genuss und ohne Zeitdruck, das war schoen. Der Wind nahm zu, zum Ende hin fing es an zu stuermen und zu regnen, das stoerte mich aber nicht wirklich.
Die Veranstaltung in Bertlich mit sieben verschiedenen Langlaufstrecken (von 5 km bis Marathon) gehoert zu meinen Lieblingsveranstaltungen. Ein Mekka fuer Laufverrueckte, alles penibel bis ins Detail und auf die Minute geplant und durchgefuehrt. Hinzu kommt uebersichtlich (kurze Wege und perfekt beschildert), freundlich, guenstig, z.B. 2,50 Euro fuer zwei Stueck leckeren Kuchen und einen grossen Becher Kaffee. Nach meiner sechsten Teilnahme habe ich noch nie eine Panne oder irgendetwas Negatives erlebt.

13.11.11 Leverkusener Winterlaufserie 10 km: 38:13, 1. M35, 10. Mann von 180. Der erste Teil der neuen Winterlaufserie ist gelaufen. Wieder eine Laufveranstaltung, die auf Hinweisschilder fuer die Anfahrt verzichtet. Scheinbar sind die guten alten VL Schilder vom Aussterben bedroht. Ich habe es mit Hilfe von Anwohnern gefunden. Geboten wurde eine vermessene flache 5 km-Runde, die fuer den 10 km-Lauf zwei Mal zu absolvieren war. Start und Ziel sind auf der Laufbahn des TSV Bayer 04 Leverkusen. Der groesste Teil der Laufstrecke verlief entlang dem Fluss Dhuenn. Auf Geh- und Radwegen laeuft es sich teilweise wie in einem Park. Die Strecke war nicht fuer die Laeufer abgesperrt, aber Helfer versuchten die Strecke freizuhalten. Ich hatte kein Problem, aber bei anderen Laeufern gab es wohl auch (fast-)Kollisionen mit Passanten. Das Wetter war ideal; windstill, sonnig und trotzdem kuehl. Ich konnte ein flottes Tempo ohne Probleme durchlaufen und bin sehr zufrieden. Schoen war der persoenliche Zielempfang von Moderator Jochen Baumhof.
Nach dem Lauf gab es in der grossen Sportanlage kostenlos Kaffee und Waffel/Kuchen. Eigentlich einen Becher und ein Stueck mit einem Bon aus den Startunterlagen. Doch ich habe zu lange ausgelaufen, gequatscht und geduscht. Da waren die meisten anderen Laeufer schon weg, die Theke war aber noch gefuellt, und so gab es all you can drink/eat - genau mein Ding.

30.10.11 Lucerne Marathon: 3:02:36, 38. M30, 91. Mann von 1335. Bericht siehe >
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16.10.11 Drei-Bruecken-Lauf Bonn 30 km: 2:14:30, 6. M35, 15. Mann von 88. Mein Lieblingslauf zugunsten der Deutschen Kinderkrebshilfe (ohne Startgeld, nur mit Spende) in Bonn. Das Teilnehmerlimit dieser liebevoll und professionell organisierten Veranstaltung ist jedes Jahr fruehzeitig erreicht. Auch dieses Jahr, in dem die maximale Teilnehmerzahl auf 1600 erweitert wurde. Geboten werden 10 km, 15 km und 30 km. Alles Rundkurse ueber die Bonner Bruecken, entlang der Beueler und Bonner Rheinpromenade und durch die Rheinaue. Die 30 Kilometer hatten letztes Jahr wegen Bauarbeiten am Beueler Rheindamm ausgesetzt und waren nun wieder dabei. Die Strecke entspricht zwei Runden auf dem 15 km Rundkurs. Hier tobten wir uns aus bei kuehlen, aber trotzdem sonnig schoenen Wetterverhaeltnissen. Ich lief mit leicht angezogener Handbremse (im Detail: Erste Runde in 4:41 min/km, zweite Runde im Marathontempo in 4:17 min/km, ergibt im Durchschnitt ein 4:29 min/km Tempo), denn zwei Wochen spaeter wartet der Lucerne Marathon. Der Lauf war wie jedes Jahr Spitze und das Kuchenbuffet des TuS Puetzchen ist eine lebende Legende. Durch die Spenden der Laeufer und von ein paar unterstuetzenden Firmen wird ein Betrag von ca. 17.000 Euro an die Deutsche Krebshilfe ueberwiesen. Grossartig.

02.10.11 Koeln Marathon, Halbmarathon: 1:26:40, 27. M35, 148. Mann von 6489. Ich starte weit hinten, weil ich nicht weiter vorne in den ersten Startblock hinein gelassen wurde. Der Laeuferstau kostet mich etwa 40 Sekunden auf den ersten zwei Kilometern. Ab dem dritten Kilometer laeuft es sich gut in einem Tempo von 4:05 min/km. Dieses Tempo konnte ich bis zum Ziel halten. Die Stimmung ist grandios. Die Innenstadt Koelns ist beim (Halb-) Marathon immer wieder ein Erlebnis (bin zum sechsten Mal dabei), nirgends sonst stehen so viele begeisterte Zuschauer am Streckenrand. Das perfekte Wetter hat sicher auch seinen Teil dazu getan. Die Laeuferdichte ist sehr hoch, man ist nie alleine auf der Strecke. All dies und noch mehr macht den Eventcharakter des Koeln Marathons aus. Mit meiner erreichten Zeit bin ich zufrieden, besonders weil mich zuvor ein paar Tage lang eine Erkaeltung geplagt hatte.

10.09.11 Lauf “Rund um den Grengel” in Engelskirchen, 10 km: 40,01, 1. M35 von 10, 8. Mann von 143. Der Veranstalter hielt es nicht fuer noetig irgendwelche Hinweisschilder anzubringen, weshalb ich die Veranstaltung fast nicht gefunden haette. Scheinbar ist es heutzutage Pflicht ein Navigationsgeraet zu besitzen.
Es war heiss am Samstag, etwa 27 Grad, ein unangenehm warmes Vergnuegen. In der Ausschreibung steht "es handelt sich um ein ziemlich flaches Gelaende, teils Sportplatz, Strasse, sowie Waldweg". Stimmt fast, aber flach war das nicht. Das stimmt vielleicht fuer einen Oberberger, der bisher nur Laeufe wie den Gummersbacher Silvesterlauf kennt. Tatsache waren drei Runden, auf Strasse ein langgezogener Anstieg, danach im Wald wieder bergab. Bis zur Haelfte hatte ich ziemlich genau 20 Minuten und war guter Dinge die Strecke unter 40 Minuten bewaeltigen zu koennen. Doch der Weg zum Sportplatz zurueck wurde langwierig und so blieb die Uhr bei den aergerlichen 40:01 stehen. Andere Laeufer hatten noch mehr Probleme mit der Hitze und ich landete in der Wertung unerwartet weit vorne. Der Lauf in Engelskirchen war der dritte Teil des erstmalig ausgetragenen Aggertal Lauf-Cup (zusammen mit Vilkerath und dem Schlosslauf in Loope). Ich belege den 5. Rang von 92 Teilnehmern. Der abwechslungsreiche Aggertalcup hat mir viel Freude bereitet.

01.09.11 Bahnlaufserie Bergisch Gladbach, dritter Tag, 10.000 m: 38:07,68, 4. M35 von 7. Dieses Mal kuehleres Wetter, ohne viel Feuchtigkeit. Es lief besser. Ich bin ein konstantes Tempo mit "minimaler Zurueckhaltung" in etwa 3:50 min/km angegangen und habe ein paar Gegner zunaechst davon ziehen lassen. Dieses Mal sollte das Finish klappen wie ich es gerne mag.
Nach 6000 m kamen die ersten, die mich ueberrundeten. In dem Sog dieser Laeufer konnte ich etwas beschleunigen. Nach 8000 m erneute Tempoverschaerfung, und die letzten zwei Runden (800 m) wird natuerlich alles gegeben. Das macht Spass, ich konnte ein paar Laeufer ueberholen. Mit der Zeit ueber 10.000 und der Serienwertung (Gesamt 1:07:11,68) bin ich sehr zufrieden.
Ich habe bereits zum sechsten Mal an der Serie teilgenommen und ich freue mich jetzt schon auf naechstes Jahr.
Dabei erhaelt man fuer seine Teilnahmegebuehr nur eine Startnummer und darf anschliessend im Kreis rennen. Sonst nichts, nicht einmal einen Becher Wasser im Ziel.
Trotzdem uebt es eine Faszination auf mich aus, es ist irgendwie der reine Sport, ohne Schnickschnack. Man rennt mit gleichgesinnten im Stadion und es gibt jedesmal spannende Kaempfe um Plazierungen und Sekunden. Die Gegner kommen dabei nie ausser Sicht, denn dafuer ist das Stadion zu klein.

25.08.11 Bahnlaufserie Bergisch Gladbach, zweiter Tag, 5.000 m: 18:30,97, 7. M35 von 9. Aehnlich wie in der Woche zuvor. Es war wieder schwueles drueckendes Wetter. Mein Ziel war mindestens eine 18:20, habe ich nicht geschafft.

18.08.11 Bahnlaufserie Bergisch Gladbach, erster Tag, 3.000 m: 10:33,03, 5. M35 von 9. Ich lief ein konstantes Tempo auf den 7,5 Stadionrunden (1.000 m in 3:30,0/3:32,5/3:30,5). Zum Ende hin hatte ich keine Luft mehr und konnte leider keinen Endspurt mehr laufen.

31.07.11 Die 10 Meilen von Koeln (16,1 km): 1:05:56, 7. M35, 24. Mann von 210. Dieses Jahr bei kuehlen Wetterbedingungen. Die drei Runden durch die Poller Wiesen waren schnell vorbei, mit der Zeit bin ich sehr zufrieden.

17.07.11 Triathlon Hennef Staffel: 2:15:38, 4. Platz Maenner (von 14). Laufzeit: 42:41 (fuer den Wechsel Fahrrad auf Laeufer + 10,3 km laufen).
Mein erster Triathlon war eine interessante Erfahrung. Mal live vor meiner Nase zu sehen was so alles in einer Wechselzone passiert. Perfekte schnelle Wechsel, gute Koordinierung, Missgeschicke, gestresste und relaxte Teilnehmer, Planlosigkeit... was man nicht so alles beobachten kann.
Es war toll so viele LLG Mitglieder und andere bekannte Gesichter vor Ort zu sehen. Neben den Staffelteilnehmern gab es noch bekannte Einzelstarter und Zuschauer.
Triathlon bedeutet ja drei Disziplinen. Die erste nenne ich schlicht "Warten". Sie war langwierig und bestand genauer betrachtet aus vielen Teildisziplinen: Rumstehen, Beobachten, Kloenen, Vorplanung, Aufwaermen...
Die zweite Disziplin nenne ich "Pfuetzenhuepfen auf dem Siegdamm". Das war anstrengend und dreckig. Das viele Ueberholen der Triathlon-Einzelstarter war motivierend.
Die dritte ist meine Paradedisziplin: "Zielverpflegung vernichten". Es wurden Melone, Banane, Apfel, Dextrose-Taefelchen... geboten.

09.07.11 Bahnmeeting Dieringhausen mit insgesamt 3 Starts: 3x1000 m: 9:54,82; 3x1000 m: 10:50,61; 5000 m: 18:56,04
Ich hatte riesigen Spass mit drei Starts beim Bahnmeeting des TSV Dieringhausen. Das wir keinen sechsten Starter fuer die 2 Staffeln gefunden haben war nicht schlimm. Wir waren ein super Team und ich startete einfach zweimal. Der Veranstalter legte netter Weise die LLG Staffeln in zwei aufeinanderfolgende Rennen.
Ich hatte mir drei Ziele definiert (die Staffeln unter 10 und unter 11, die 5000 m unter 19). Diese behielt ich aber fuer mich um keinen meiner Staffelkameraden unnoetig unter Druck zu setzen. Ausserdem schienen diese Vorgaben etwas hochgegriffen zu sein. Doch wir haben alles geschafft. Bei der ersten Staffel legte ich in 3:07 vor, Herbie und Norbert hielten das Tempo weiter hoch, nach 9:54,8 war Norbert im Ziel. Danach legte Harald los, Udo kaempfte mit schmerzverzerrtem Gesicht, anschliessend durfte ich den Staffelstab (mit 3:15) ins Ziel tragen.
Die 5000 m haben auch super geklappt, trotz der zwei Staffelstarts zuvor. Udo rief die Zwischenzeiten zu und ich konnte 4000 m konstantes Tempo laufen. Der letzte Kilometer wurde wie erhofft noch beschleunigt und so klappte die Zeit knapp unter 19 Minuten in 18:56,0.

01.07.11 Rund um Schloss Ehreshoven 10 km: 40:09, 2. M35
26.06.11 Vilkerather Viertelmarathon 10,6 km: 41:35, 2. M35
Beim Laufen im Bergischen bzw. Oberbergischen Kreis denkt man an Berge, doch Fehlanzeige; beide Laeufe waren ohne nennenswerte Hoehenmeter. In Vilkerath ueber 4 Runden (wobei die erste eine kurze Einfuehrungsrunde war) durch den Ort. Ich hatte mir eigentlich vorgestellt etwas mehr vom Bergischen Land zu sehen. An einer Ecke auf der Hauptstrasse waren Samba-Trommler wie beim Marathon, sehr nett. Und es gab die gewohnt gute Moderation von Jochen Baumhof. Fuer einen kurzen Volkslauf gab es eine ungewohnt umfassende Zielverpflegung. Dafuer aber auch ein paar Pannen bei der Zeitmessung. Aber egal, es war eine Veranstaltungspremiere und da darf auch etwas schief gehen.
In Ehreshoven war die Strecke etwas anspruchsvoller weil sie unter anderem ueber rutschige Wiese und matschigen Feldweg fuehrte. Ausserdem ein paar Treppenstufen. Ansonsten war die Laufstrecke aber deutlich schoener als in Vilkerath, ein ansehnliches Schloss und ein huebscher See, den wir zweimal umrunden durften. Ich war kurzzeitig enttaeuscht die Strecke nicht unter 40 Minuten geschafft zu haben. Doch dann habe ich den Bratwurststand entdeckt...

29.05.11 Rhein-Ruhr Marathon Duisburg: 3:32:03, 22. M35, 194. Mann von 871. Bericht
hier oder mit Bildern als Download auf der LLG Homepage. Oder Bericht lesen auf laufreport.de

06.05.11 DKV Mannschaftslauf mit der LLG in Koeln 15 km: ca. 1:12:08 Stunden. Wie jedes Jahr ein Highlight Anfang Mai. Hier geht es weniger um die erreichte Zeit, sondern um Spass, Gemeinschaft, Gruppendisziplin. 5er Mannschaft mit Klaus Braun, Achim Neitzel, Frank Reinisch und Thorsten Sohni. Bei bestem Wetter liefen wir 4 Runden und feierten anschliessend bis in den spaeten Abend.

25.04.11 Kerpener Stadtlauf 10 km: 39:45, 3. M35, 28. Mann von 224. Die gute Form von Februar/Maerz ist leider nicht mehr da. Ausserdem machte mir der Sonnenschein zu schaffen, das war ganz schoen heiss am Ostermontag in Kerpen! In der letzten von vier Runden konnte ich zum Glueck ein wenig zulegen um so eine Zeit von unter 40 Minuten zu erreichen.

10.04.11 BIG 25 Herne 25 km: 1:42:01, 4. M35, 12. Mann von 373. In Herne war alles BIG, ausser der Teilnehmeranzahl. Das erste, was schon im Vorfeld BIG gewesen ist, war die Teilnahmegebuehr. Bei der Anfahrt fiel direkt der vollstaendig gesperrte, mit viel Personal abgesicherte Innenstadtbereich auf. Ich fand trotzdem einen relativ nahen Parkplatz. Die Organisation war in Zelten und Pavillons auf dem Friedrich-Ebert-Platz. Ich wunderte mich, dass dort kein Teilnehmergedraengel herrschte. An der Startunterlagenausgabe erwartete ich eine Warteschlange, doch 5 unterbeschaeftigte Helferinnen wollten mir alle meinen Beutel mit Startnummer bringen. Aehnlich setzte sich dies ueberall fort. Ueberall gab es reichlich Platz und viele Helfer, wie ich es noch bei keiner Veranstaltung erlebt hatte. So konnte man z.B. 15 Minuten vor dem Start noch aus 10 freien Dixis auswaehlen, Schlangen wie bei anderen Veranstaltungen, gab es nirgendwo. Als Teilnehmer ist das natuerlich super, ich habe den Luxus genossen. Nach dem Lauf fragten Masseure im Zielbereich umher und suchten Kundschaft. Ich habe mich dann auch auf einer Liege niedergelassen und mich von zwei kraeftigen Frauen durchkneten lassen.
Insgesamt wuerde ich behaupten, dass bei dieser “Ueberorganisation“ die 10-fache Teilnehmerzahl ohne Probleme fuer die Veranstalter haette kommen koennen. 450 Laeufer(innen) sahen das Ziel ueber 25 Kilometer. Der erste Startblock war ziemlich leer. Kurz vor dem Start kamen 4 Profis hinzu, der bekannte deutsche Laeufer Jan Fitschen (10000m Europameister von 2006), zwei afrikanische Tempomacher und eine aethiopische Laeuferin. Ich konnte mich neben die Profis stellen und als ich mir das Seitenprofil der Konkurrenten ansah fuehlte ich mich wie ein “uebergewichtiger Couchpotato“. Nach dem Start zog sich das Feld schnell auseinander. Das km 1-Schild am Ende einer langen Geraden war schon von weitem zu sehen, Jan Fitschen und die zwei dunkelhaeutigen erreichten es ziemlich genau nach 3 Minuten. Ich brauchte eine ganze Minute laenger. Somit waren meine Siegesambitionen schnell dahin ;-))
Die Strecke ist ein typischer 2-Runden Citylauf mit ein paar kurzen Abschnitten ueber Kopfsteinpflaster. Etwas eckig, leicht wellig, kurze Parkstueckchen und insgesamt gut zu laufen. Herne hat sicherlich nicht die haesslichste Innenstadt im Ruhrgebiet, da habe ich schon schlimmeres gesehen. Ich brauchte fuer die Kilometer im Durchschnitt 4:05 Minuten und bin damit sehr zufrieden. Nach 15 Kilometern wusste ich, dass ich auf dem zehnten Platz liege. Vor mir eine Fuenfer-Gruppe, die sich aber leider zunehmend entfernte. Hinter mir sah ich niemanden. Nach 23,5 Kilometern rief erneut ein Streckenposten “Top 10, zehnter Platz, super“. Die Beine waren etwas schwer, aber ich freute mich, denn hinter mir war noch immer niemand zu sehen. Kurz vor der Abzweigung zum Ziel sah ich ploetzlich 2 Laeufer ca. 70 Meter vor mir und wunderte mich, denn sie gehoerten auch nicht zu der Fuenfer-Gruppe, die ich lange Zeit vor mir sah.
Eine Stunde spaeter sah ich in der Ergebnisliste den erreichten 12. Platz. Die Halbmarathonzeiten wurden offiziell gemessen und bei jedem Laeufer angegeben. Die beiden haben 1:26:27 und ich 1:25:34. Auf den letzten 3,9 Kilometern bin ich keinem anderen Laeufer begegnet, mich hat definitiv niemand ueberholt, das haette ich gemerkt. Trotzdem konnten die beiden 53 Sekunden Rueckstand in 17 Sekunden Vorsprung umwandeln. Wie ist das moeglich? Die beiden Laeufer vom BTC Herne haben nach meiner Meinung ihren Heimvorteil ausgespielt und ihre Ortskenntnis fuer eine Abkuerzung genutzt. Eine solche Unsportlichkeit direkt vor meiner Nase habe ich zuvor nie erlebt. Als ein Laeufer, der gerne und viel bei grossen Veranstaltungen dieser Art laeuft bin ich sehr enttaeuscht. Kann man auf so ein Resultat Stolz sein? Ein “Verlaufen“ lasse ich nicht gelten, denn die Strecke war mit Flatterband oder Helfern an jeder Ecke gesichert, ausserdem hat man die Streckenfuehrung bereits in der ersten Runde kennengelernt.
Ach ja, der Jan Fitschen hat natuerlich gewonnen. Und das mit einer sehr guten Zeit (1:16:56). Und er hat bestimmt nicht abgekuerzt. Das erfreut, weil die maennlichen deutschen Laeufer in den letzten Jahren nur wenige gute Ergebnisse hatten. Ich bin gespannt auf sein Marathondebuet in Duesseldorf.

20.03.11 Steinfurter Marathonlauf 42,2 km: 3:03:56, 2. M35. Bericht und Bilder siehe =>
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13.03.11 Leverkusen, Rund um das Bayer-Kreuz 5 km: 17:57, 17. Gesamt. Leverkusen war super! Weil mir die spaete Startzeit des 10 km Laufes nicht passte und auch weil ich zu Beginn der Woche an einer Erkaeltung laborierte, entschied ich mich fuer den 5 km Wettbewerb. In 17:57 zu neuer pers. Bestzeit ueber 5 km Strasse. Nur auf der Bahn war ich vor 5 Jahren einmal schneller (4 Sekunden). Leverkusen beweist sich mal wieder als Garantie fuer schnelle Zeiten. Hier gibt es auch im Vorlauf ueber 5 km ein grosses Teilnehmerfeld und man ist auf der flachen Strecke nie allein. In relativ konstantem Tempo von 3:35 Min pro km konnte ich das ganze Rennen lang ueberholen. Ein Endspurt war nicht mehr moeglich weil ich quasi die ersten 4,5 km bereits im Endspurt-Tempo lief (fuehlte sich jedenfalls so an). Nur einmal wurde ich selbst ueberholt, 800 m vor dem Ziel, doch nur voruebergehend, denn der Jugendliche hielt 200 m vor dem Ziel wieder an und konnte sein Fruehstueck nicht mehr bei sich behalten :-(

27.02.11 Refrather Winterlaufserie 21,1 km: 1:23:19, 3. M35. Viertbeste HM-Zeit, das war super. Serie in 2:01:03, dritter Platz Gesamt.

13.02.11 Refrather Winterlaufserie 10 km: 37:44, 3. M35. So schnell war ich schon lange nicht mehr.

30.01.11 Grafenwerther Insellauf 15 km: 57:14, 3. M35. Zweitschnellste Zeit ueber 15 km. Es war kalt aber ein klasse Rennen.

16.01.11 Pulheimer Staffelmarathon 7,2 km: 27:14. Den ganzen Marathon mit 6 Laeufern der LLG St. Augustin in 2:42:42, das war super!

31.12.10 Silvestercrosslauf Gummersbach 10,4 km: 52:08, 2. M35, Platz 15 von 87 Gesamt. Gummersbach war hart. Zum Glueck habe ich nach Blick auf die Schuhe anderer Teilnehmer kurz vor dem Start noch auf Spikes gewechselt. Ich habe zuvor noch keinen anspruchsvolleren Lauf erlebt. Entweder fuehrte die Strecke bei kaum erkennbarem Weg durch tiefen Schnee, oder ueber Waldweg auf Eis. Zwischendurch hatte ich mal kurz die Lust verloren nachdem ich beim bergaufstapfen durch tiefen Schnee zig mal weggerutscht und zweimal umgeknickt bin. Nach einer Gehpause war es wieder in Ordnung, die letzten Kilometer bin ich wieder gerannt. Dieser Lauf bei dem Wetter war wirklich ein besonderes Erlebnis. Ein schoener Jahresabschluss.

12.12.10: Der Halbmarathon im Siebengebirge wurde wegen zuviel Schnee vom Veranstalter abgesagt. Schade.

28.11.10 Bertlicher Strassenlaeufe 30 km: 2:08:22, 1. M35, Platz 4 von 57 Gesamt. Bertlich gehoert zu Herten bei Gelsenkirchen und bietet eine super Laufveranstaltung mit 7 unterschiedlichen Streckenlaengen fuer Erwachsene an. Ich entschied mich zugunsten der 30 Kilometer. Das bedeutet zwei flache Runden auf asphaltierter Strecke. Teilweise windig, teilweise Loecher in der Strasse, sonst aber prima. Die Laufstrecke fuehrt nur durch wenige kleine Ortschaften, ist also eher landschaftlich gepraegt. Nur 57 Laeufer(innen) im Ziel, die beliebteste Strecke sind die 30 km nicht gerade. Auf der ersten Runde in 64 Minuten hatte ich Gesellschaft von einem M50er, der viel Interessantes von Marathonerlebnissen erzaehlen konnte. Besondere Sympathiepunkte sammelte er mit der Aussage "die letzten Kilometer laufe ich nicht mehr so schnell, schliesslich soll die Bratwurst im Ziel noch schmecken". Dann liess er sich etwas zurueck fallen und die zweite Runde wurde langweiliger. Einsam und kalt, ich war schliesslich froh im Ziel zu sein. Dusche, Bratwurst, Kaffee und Waffel waren heiss, da war die Kaelte draussen schnell vergessen. Die Siegerehrung ist schnell und gut, die gesamte Organisation perfekt.

20.11.10 Herbstlauf Koeln Porz 10 km: 39:14, 6. M35, Platz 18 von 269 Gesamt. Der Klassiker im Herbst: Zwei flache Runden im Naherholungsgebiet Gut Leidenhausen.

07.11.10 Herbstwaldlauf Bottrop 25 km: 1:44:24, 2. M35, Platz 15 von 398 Maennern. Nach dem Wetterbericht hatte ich Dauerregen befuerchtet. Aber waehrend des Aufenthaltes in Bottrop fiel zum Glueck kein Tropfen. Anfahrt und Startvorbereitung klappten bestens. Der Lauf ebenfalls, ich wollte unter 1:45 bleiben, das konnte ich auch umsetzen. Gut zu laufende leicht wellige Wege mit viel Herbstlauf durch Wald und Wiese wurden geboten. Auch zwei huebsche kleine Seen wurden umrundet. Keine Siedlungen, keine Zuschauer - braucht man auch nicht. Streckenhinweise und Kilometerschilder waren perfekt, vielleicht auch wegen der gleichzeitig ausgetragenen Meisterschaft ueber 50 km. Die Zeit verging wie im Flug, im Ziel gab es eine schoene Medaille. Dann eine gute Zielverpflegung, eine "Erlebnisdusche" in der Waschkaue des Bergwerks und zum Abschluss einen schoenen Pokal fuer den zweiten AK-Platz bei der Siegerehrung. Einziger Minuspunkt: In der Halle mit Cafeteria und Siegerehrung war es eng, laut und es gab zu wenig Sitzplaetze.

30.10.10 Altendorf-Ersdorfer Obstmeilenlauf 10 Meilen: 1:07:14, 1. M35, Platz 6 von (nur) 77 Maennern. Der Obstmeilenlauf hat mir gut gefallen. In der Turnhalle war viel Betrieb bei hohem Geraeuschpegel. Der Veranstalter war so nett und hat meiner Frau einen ruhigen ungenutzten Nebenraum zum Stillen zur Verfuegung gestellt. Der Lauf begann anstrengend. Erst heftiger Gegenwind und als der schuetzende Wald erreicht war ging es ordentlich bergauf. Ich habe mich im Laufe der 10 Meilen gut nach vorne gekaempft. Nach Problemen mit den ganz steilen Abschnitten konnte ich stets schnell wieder Geschwindigkeit aufnehmen. Die flachen letzten 4 Kilometer liefen richtig gut. Fuer den Altersklassensieg gab es ein Koerbchen mit Obst, meine Tochter habe ich mit auf das Treppchen genommen. Nicht so toll waren die kalten Duschen.

17.10.10 Drei-Bruecken-Lauf in Bonn 15 km: 59:29, 4. M35, Platz 8 von 315 Maennern. Zum zehnten Mal in Folge bin ich hier die schoene 15 km Runde gelaufen. Dieses Jahr wurde die Strecke allerdings auf Grund von Baustellen abgeaendert gelaufen. Den Marathon 7 Tage zuvor habe ich gut verkraftet. Nach zuletzt knappem scheitern (1:00:01 in Neukirchen-Vluyn) wollte ich nun unbedingt unter 1 Stunde bleiben. Das hat hervorragend geklappt.

10.10.10 Marathon Rund um den Baldeneysee in Essen: 3:00:26, 17. M35, Platz 79 von 1048 Maennern. Ein flacher schneller Marathon bei bestem Laufwetter. Aber leider knapp ueber der 3-Stundengrenze. Bericht und Bilder siehe =>
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19.09.10 Halbmarathon Rund um den Fuehlinger See: 1:24:42, 3. M35, Platz 25 von 300 Maennern. Der Lauf war der schnellste in meiner Laeuferkarriere. Keine neue Bestzeit, aber nur 30 Minuten vor dem Start vor Ort und bereits 30 Minuten nach Zieleinlauf wieder im Auto auf dem Weg zurueck, das gab es noch nie. Der Grund ist einfach, ich wollte so schnell wie moeglich ins Troisdorfer Krankenhaus zurueck. Dort ist zwei Tage zuvor meine Tochter Pia Doreen geboren. Zurueck zum Sport: Der Lauf am Fuehlinger See war super. Ideale Bedingungen und ich hatte eine gute Gruppe. Zum zehnten Mal habe ich es geschafft die 1:25 Stunden auf Halbmarathon zu unterbieten.

26.08.10 Bahnlaufserie Berg. Gladbach 10.000 m: 38:31.92, 4. M35, Platz 27 von 54 Maennern. Schwere Bedingungen fuer die 25 Stadionrunden. Waschkuechen-Klima mit hoher Luftfeuchte bei 25 Grad ohne Wind. Einige stiegen aus oder starteten nicht. Mein Lauf war OK, ich habe mich in dem fuer mich an diesem Tage maximalen Lauftempo durchgebissen. Serienwertung: 1:07:34, Platz 16, nur 27 Maenner haben alle drei Laeufe bestritten.

19.08.10 Bahnlaufserie Berg. Gladbach 5.000 m: 18:17.95, 5. M35, Platz 52 von 80 Maennern. Das klappte viel besser als in der Woche zuvor, mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Konstantes flottes Tempo und der Endspurt klappte wieder. Ein paar Laeufer die letzte Woche vor mir waren, konnte ich dieses mal hinter mir lassen.

12.08.10 Bahnlaufserie Berg. Gladbach 3.000 m: 10:44.28, 8. M35, Platz 60 von 88 Maennern. Es lief nicht so wie ich es mir vorgestellt hatte auf den 7,5 Stadionrunden. Etwas zu langsam und keine Temposteigerung auf den letzten zwei Runden moeglich.

25.07.10 Die 10 Meilen von Koeln: 1:08:03, 6. M35, Platz 22 von 213 Maennern. Letztes Jahr bin ich den Koelner Gilden Cup gelaufen. Diese Veranstaltung hatte mir am besten gefallen, daher musste ich wieder hin. Drei Runden in Rheinnaehe durch die Poller Wiesen. Leider lief ich alleine, mir fehlte eine flotte Gruppe, die mich mit zieht. Ein tolles Rahmenprogramm wird geboten, alles gut organisiert. Ein schoener Sommertag, zum Glueck nicht so heiss wie die Tage zuvor.

26.06.10 Spicher Zehner 10 km: 40:36, 3. M35, Platz 23 von 175 Maennern. Bei grosser Hitze zwei Runden den Berg hinauf und wieder runter. Das war recht anstrengend. Eine schoene Veranstaltung mit sehr vielen Helfern.

19.06.10 Donkenlauf 15 Kilometer in Neukirchen-Vluyn (das liegt westlich von Duisburg). 1:00:01, 2. M35, achter Gesamt von 155 Maennern. Die Anfahrt war beschwerlich. Mehrere Staus auf der A3 und dann noch Strassensperrungen liessen mich erst 12 Minuten vor Start am Sportplatz erscheinen.
Der Plan war unter einer Stunde das Ziel zu erreichen. Die flache, vermessene und gut beschilderte Strecke sollte es ermoeglichen. Ich wollte mich am Start etwas zurueck halten, denn eine Woche zuvor in Wesseling war der erste Kilometer sehr schnell. Das habe ich uebertrieben, der erste Kilometer in 4:22 Minuten. Ein Schock. Der zweite km in 4:09. Ich aergere mich, schon eine halbe Minute verloren. Ab dem dritten Kilometer laufe ich konstant 4 Minuten bzw. knapp darunter. Die Strecke verlaeuft am Waldesrand, vorbei an Pferdewiesen und durch kleine Ortschaften. Ueber uns dunkelgraue Wolken, die drohen sich zu entleeren. Haben sie aber nicht. Teilweise bremste die Laeufer ein kraeftiger Gegenwind. Ich glaubte noch bei Kilometer 14 es unter einer Stunde schaffen zu koennen, doch dann kam der Anstieg einer Ueberfuehrung und mein Endspurt ist auch nicht mehr das was er mal war. Im Ziel nach 1:00:01, eine daemliche aber auch lustige Zeit. Ich aergere mich ueber den vertroedelten ersten Kilometer. Duschen: 3-, Siegerehrung: 2, Bratwurst: 2+, Kuchentheke: 1, Service u. Freundlichkeit der Helfer: 1++

12.06.10 Volkslauf Wesseling 5 km: 18:35, 1. M35, Platz 3 von 23 Maennern. Weil eine Stunde vor Start der 5 km noch heftiger Regenguss vom Himmel prasselte und zur Startzeit noch leichter Regen vor Ort, war kaum etwas los. Nach dem Start gehen drei jungendliche (genau genommen ein Jugendlicher, ein Schueler und ein Hauptklassen-Laeufer) flott los. Nach einem fuer mich schnellen Kilometer in 3:36 Minuten vergroessert sich der Abstand zu der Fuehrungsgruppe nicht weiter. Ich komme naeher und nach 2 Kilometer habe ich zur Fuehrungsgruppe aufgeschlossen (3:41). Doch die jungen Kontrahenten werden eher noch langsamer und so ziehe ich schnell vorbei. Ein ganz ungewohntes Bild: Ich mache die Fuehrungsarbeit hinter einem Fahrradfahrer. Wendepunkt nach 2,5 km, ich sehe der Schueler konnte meinem Tempo nicht folgen. Doch die anderen beiden sind direkt hinter mir. Ich denke mir schon, die jungen Kerle haben bestimmt einen guten Endspurt, die musst Du vorher "Muede laufen". Dritter Kilometer in 3:47. Vierter Kilometer in unveraenderter Situation in 3:50. Ich war absolut am Limit und die Kilometer wurden immer laenger. Der Jugendliche steigert das Tempo leicht und ich kann so gerade eben mithalten. 400 Meter vor dem Ziel kommt der Hauptklassen-Laeufer von hinten und zieht in flottem Tempo an uns vorbei. Schneller als ich gucken kann hat der 10 Meter Vorsprung, sagenhaft. Der Jugendliche macht sich in grossen Schritten auf die Verfolgung. Ich versuche es ebenso aber die Beine wollen bzw. koennen nicht. Fuenfter Kilometer in 3:41. Ich werde mit 13 Sekunden Abstand zum Sieger dritter. 18:35 Minuten sind fuer mich eine gute Zeit, 5 Sekunden schneller als im Jahr zuvor.

05.06.10 Stadionlauf Koeln 10 Meilen: 1:08:32, 4. M35, Platz 8 von 100 Maennern. Einen Monat nach dem Mannschaftslauf in Koeln bin ich wieder auf Teilen der DKV Strecke gelaufen. Das Wetter war allerdings ein voellig anderes, Sonne anstatt Regen. Drei grosszuegige Runden um das Koelner Stadion herum waren zu laufen. Nicht wirklich spektakulaer. Das Organisatorische ist gut gemacht, einige kleine Staende und eine grosse Buehne ergaenzen den Laufwettbewerb. Vor jedem Start bekommen die Laeufer eine kurze Andacht zu hoeren, die kath. Kirche ist ein co-Veranstalter.

29.05.10 Roensahler Volkslauf 10 km: 42:41, 1. M35, Platz 6 von 47 Gesamt. Ein schoener gut organisierter Lauf mit kernigen Steigungen. 47 Teilnehmer im Hauptlauf lassen mich an der Zukunft der Veranstaltung zweifeln. Wirklich schade wenn man sieht was der Verein alles auf die Beine stellt. Die Strecke wurde dieses Jahr geaendert, weil der Sportplatz umgebaut wird. Ich habe mich gut gefuehlt, bin flott den Berg hinauf und noch schneller wieder herunter. Einen Mann, der letztes Jahr knapp vor mir war, konnte ich ueberholen und hinter mir lassen. Ich will nicht verstehen, dass ich ueber zwei Minuten langsamer als letztes Jahr gemessen wurde.

16.05.10: Wuerzburg Marathon 42,2 km: 3:01:18, 6. M35, Platz 59 von 852 Maennern. Bericht siehe =>
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07.05.10: DKV-Mannschaftslauf 15 km: Ca. 1:07:00. War wie immer ein super Lauf mit der LLG. Hat viel Spass gemacht.
Berichte vom DKV-Lauf auf der LLG Homepage

25.04.10: Marathon Bonn 21,1 km: 1:23:45, 22. M35, 81. Mann von 3990. Bestes Laufwetter auf der schnellen Strecke durch die Bonner Innenstadt. Ich schaffe die viertschnellste von mir je gelaufene Halbmarathonzeit. Ein Mega-Event vor der Haustuer, von der Marathon-Messe bis zur After-Run-Party eine prima Veranstaltung.

10.04.10: Benrather Volkslauf 10 km: 38:50, 2. M35, 19. Mann von 155. Vier flache Runden durch den Wald im sueden Duesseldorfs. Alles prima, eine sehr gut organisierte Veranstaltung.

21.03.10: Eschweiler Volkslauf 21,1 km: 1:27:22, 5. M35, 29. Mann von 207. In Eschweiler bin ich letztes Jahr schon 10 km gelaufen und die Veranstaltung hat mir gut gefallen. Dieses Jahr das volle Vergnuegen mit Halbmarathon. Leider bei schlechtem Wetter. Der Regen hatte den Boden aufgeweicht. Besonders die Aschenbahn im Stadion (zum Glueck nur ein kurzes Stueck) war ein Schlammgerutsche. Die wellige Strecke durch den Wald war anspruchsvoll. Wenn man aus dem Wald heraus durch Ortschaften ueber Strasse lief, war der Untergrund besser, doch Wind und Regen nervte.
Ich bin gut durchgekommen und hatte trotzdem viel Spass. Die Organisation ist super, fuer das Wetter koennen sie ja nichts; z.B. einfache und guenstige Anmeldung, gute Streckenmarkierung, schnelle Ergebnisse, gute Duschen, gute Verpflegung.

07.03.10: Barcelona Marathon: 3:04:31, 416. V35M, 814. Gesamt von 10.231 Finishern. Das Streckenprofil war wellig und die Wetterbedingungen Ideal. Der Marathon lief super gut fuer mich. Die Marathonhaelften lief ich in 1:33:11 und anschliessend 1:31:20, das sagt einiges. Ich hatte mich nicht getraut schneller anzugehen, und am Ende konnte ich etwas Tempo zulegen. Ein prima Marathon!

28.02.10: Refrather Winterlauf im Koenigsforst 10 km: 38:40, 5. M35, 12. Mann von 107. Prima, zum ersten Mal seit Mai 2009 wieder unter 39 Minuten. Es laeuft sich wieder besser, das gibt mir Vertrauen fuer den bevorstehenden Marathon in Barcelona. An dem Tag trieb das Sturmtief Xynthia sein Unwesen. Zum Glueck ging der Sturm erst nach dem 10 km Lauf los. Allerdings lies eine erste Windboe einen grossen Ast abbrechen, der mich leicht streifte und direkt neben mir herunter krachte. Welch ein Schreck.

07.02.10: Dieses Wochenende wieder keinen Wettkampf. Dieses Mal aus gesundheitlichen Gruenden (Husten/erkaeltet und Schmerzen im Bein).

31.01.10: Lauf zur Insel Grafenwerth: Der geplante Lauf ist wegen der Wetterlage mit viel Schnee ausgefallen. Gleiches gilt fuer die “Konkurrenzveranstaltung” im Koenigsforst (Refrather Winterlauf). Also habe ich anstatt dessen eine Trainingsrunde im Schnee des Siegburger Staatsforst gedreht. Als Ersatz plane ich jetzt die Bertlicher Strassenlaeufe am naechsten Sonntag. Mal sehen ob die stattfinden.

17.01.10 Pulheimer Staffelmarathon mit der LLG St. Augustin: 2:44:28, 16. Mannschaft von 217. Vierter Platz der Maenner Gruppe 2 (von 37). Ich lief 10 km (2 Runden von 5 km) in selbst gestoppten 39:18 Minuten. Ein Vereinskollege lief 7,2 km, ein weiterer 10 km und drei Vereinskameraden 5 km. Macht zusammen 42,2 km in einer superschnellen Zeit, die ich in einem Einzelmarathon niemals erreichen werde. Ein sehr schoenes Gemeinschaftsevent, dass uns auch das schlechte Wetter nicht verderben konnte. 3 weitere Teams der LLG waren am Start. Der Spass an der Gemeinschaft gipfelte in der Vernichtung des mitgebrachten Buffets in der Schulaula.

31.12.09: Heide Silvesterlauf Koeln 10 km: 39:11, 6. M35, 40. Gesamt von 377 Teilnehmern. Drei Runden bei konstantem Nieselregen durch die Merheimer Heide. Hat wenig Spass gemacht aber die erreichte Zeit gefaellt gut. Es geht langsam wieder bergauf.

20.12.09: Lauf Rund um Eikamp 9 km: 42:38, 4. M35, 13. Gesamt von 75 Teilnehmern. Eine anspruchsvolle Strecke bergauf und -ab durchs bergische Land. Dieses Jahr besonders erschwert durch viel Schnee und eisigen Wind. Welch ein Erlebnis! Immer seltener hat man doch heute die Moeglichkeit durch Schnee zu laufen. Wenn der Wind und Schneeflocken von hinten kamen, oder wir durch den schuetzenden Wald liefen, konnte man das Panorama der von Schnee bedeckten Landschaft betrachten. Auf den Abschnitten gegen den Wind konnte man fast nichts sehen, da die Schneeverwehungen die ganze Sicht vermasselten. Nicht gerade angenehm, aber der Spass ueberwog trotzdem. Siehe auch die letzten zwei Fotos bei “Lauf-Bilder”. Ein guter Bericht mit dem etwas uebertriebenen Titel “Das haerteste Rennen aller Zeiten: Rund um Eikamp wurde zum Polarlauf” ist auf Laufen-in-Koeln zu finden:
http://www.laufen-in-koeln.de/lik4.php?aid=A-7172

06.12.09: Koelner Nikolauslauf 10 km: 39:30, 7. M35, 51. Gesamt von 1504 Teilnehmern. 3 flache Runden ohne Regen durch den Koelner Stadtwald. Nette Veranstaltung mit vielen Teilnehmern. Die Ueberrundung der langsameren Laeufer war nicht einfach, Slalom durch das Teilnehmerfeld. Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden, auch wenn die Strecke evtl. etwas kuerzer als 10 km war.

21.11.09: 37. Herbstlauf des GSV Porz, Halbmarathon: 1:31:17, 4. M35, 19. Gesamt von 136 Teilnehmern. Der Klassiker mit 4 Runden durch das Erholungsgebiet Porz-Eil-Leidenhausen. 19 der 21,1 Kilometer lief ich mit der LLG Vereinschefin Birgit Lennartz, danach noch ein kleiner Endspurt.

08.11.09: Neuwieder Stadtlauf 10 km: 40:35, 6. M35, 38. Gesamt von 237 Teilnehmern. Zum dritten Mal in Folge in Neuwied gelaufen. Dieses Jahr erstmalig ohne Regen. Es ist ein flotter Lauf auf einer 2 km Runde durch die Stadt. Nur wenige Zuschauer aber trotzdem nett.

18.10.09: Drei-Bruecken-Lauf Bonn 15 km: 1:02:50, 8. M30, 26. Gesamt von 489 Teilnehmern. Jedes Jahr wieder laufe ich gerne in Bonn. Bei der neunten Teilnahme weiss ich was mich erwartet. Liebevolle Organisation und eine schoene Laufstrecke. Es ist nicht so professionell wie bei manch anderen Veranstaltungen weil man hier Geld einspart, welches an die Stiftung KinderKrebshilfe gespendet wird. Es gibt keine Anmeldegebuehr, sondern es wird nur gespendet. Es sind dieses Jahr ueber 10.000 Euro zusammen gekommen. Ich finde es jedes Jahr toll, bei diesem Lauf hoert man nie irgendwelche Kritik. Bei anderen Veranstaltungen sind immer ein paar Teilnehmer ueber irgend etwas am meckern. Ganz nebenbei bin ich auch mit meiner Leistung zufrieden. Ist immer wieder erstaunlich wie schnell und locker man eine Woche nach dem Marathon schon wieder laufen kann. Auf dem letzten Kilometer hat sich ein juengerer Laeufer mit mir angelegt, den Spurt habe ich um eine Sekunde gewonnen. Das macht Spass, und dem Kontrahenten ebenfalls.

11.10.09: Muenchen Marathon: 3:15:45, 115. M35, 518. Gesamt von 4440 Maennern. Ich habe zusammen mit meiner Frau ein schoenes Wochenende in Muenchen erlebt. Der Marathon ist wirklich toll organisiert, es fehlt an nichts. Etwa 6.000 Teilnehmer gingen fuer den Marathon bei gutem Laufwetter (teilweise etwas kuehl und windig, aber meistens perfekt) an den Start. 22 Bands (mit Blasmusik, Trommeln und Sambarhythmen) und nach Veranstalterangaben etwa 60.000 Zuschauer entlang der Strecke sorgten fuer tolle Stimmung. Mehr unter Marathon.

04.10.09: Griesson - de Beukelaer Stadtlauf in Polch 10 km: 39:56, 3. M35, 41. Mann von 343. Einer der Laeufe, die mir im letzten Jahr so gut gefallen haben, dass ich dieses Jahr wieder an den Start ging. Ich habe mir 40 Minuten vorgenommen, bin relativ gleichmaessig gelaufen und die Brutto-Zeit ist sogar 40:00 geworden. Ich bin zufrieden; mit den langen Distanzen in der Marathonvorbereitung bin ich wieder etwas besser in Form gekommen. Nun bin ich gespannt auf Muenchen. Polch war jedenfalls super. Kein Regen, eine flache Strecke, kurze Runden und etwas Wind. Man merkt das viel Sponsorengeld der Veranstaltung zugute kommt. Da wird nicht gegeizt, ich bin mit einem grossen Korb voll Kekse nach Hause gekommen.

06.09.09: Koelner Halbmarathon “Generalprobe” der Deutschen Sporthochschule: 1:31:09, 15. M35, 80. Gesamt von 830 Maennern. Schoenes Wetter, schoener Lauf. Ich kann zurzeit nicht unter 90 Minuten laufen, aber immerhin mehr als 3 Minuten schneller als zuletzt.
Das setzt die Zielvorgabe fuer den Muenchen Marathon niedrig. Bei besten Bedingungen und Tagesform 3:09, aber wohl eher um die 3:15 Stunden.

09.08.09: 4. GAG Halbmarathon Koeln rrh: 1:34:49, 29. M35, 137. Gesamt von 1104 Maennern. Im Moment laeuft es einfach schlecht. Ein Halbmarathon so langsam wie zuletzt 2004, ich weiss nicht was mit mir los ist.
Die Veranstaltung des GAG Erlebnis-Halbmarathon ist super. Eine schoene Strecke durch viele rechtsrheinische Stadtteile. Mit geringem Siedlungsanteil, anstatt dessen viel Gruenflaeche. Alles professionell organisiert, gute Stimmung und viele Teilnehmer.
Anstatt mich viel zu aergern erinnere ich mich lieber an den ersten “GAG” im August 2006, als ich in 1:22:50 meinen drittschnellsten HM lief.

26.07.09: 10 Meilen von Koeln 16,1 km: 1:07:29, 7. M35, 24. Gesamt von 240 Maennern. Dieser nette Lauf fuehrt auf ansprechender flacher Strecke drei Runden in Rheinnaehe durch die Poller Wiesen. Ein tolles Rahmenprogramm mit einigen Staenden und Live-Musik, alles gut organisiert. Ein schoener Sommertag, vielleicht etwas zu warm zum laufen. Ich war geringfuegig besser drauf als die Woche zuvor und erfreute mich u.a. an der Anwesenheit vieler mir bekannter Laeufer.

17.07.09: Sommerabendlauf Porz 10 km: 41:26, 9. M35. Kurz nach einem erholsamen und sonnigen Urlaub bin ich noch nicht in Form. Das Einlaufen wurde abrupt beendet, da der Lauf einige Minuten vor der im Internet angekuendigten Zeit startete. Ich habe es nicht rechtzeitig zur Startlinie geschafft und wollte es nicht glauben was gerade passiert. Es wurde wohl der langsamste erste Kilometer den ich je gelaufen bin. Aber auch danach wurde ich nicht wesentlich schneller. War nicht mein Tag.

14.06.09: Siegburger HIT Citylauf 10 km: 42:08, 1. M35. Dieser Lauf in meiner Heimatstadt war nicht eingeplant, sondern eine spontane Entscheidung. Die Strecke ist wellig und die Temperaturen waren hoch. Ich bin in gemuetlichem Tempo los gelaufen und habe den Lauf genossen. Dabei habe ich das Tempo in jeder von 5 Runden etwas gesteigert.
Nun ist die erste Jahreshaelfte laeuferisch beendet. Es folgt eine kurze Sommerpause, der naechste Wettkampf ist erst in 5 Wochen (davon 2 Wochen auf Kreta :-)).

13.06.09: Wesseling 5 km: 18:40, 2. M35, 4. Gesamt von 35 Teilnehmern. Nach einer ruhigen Woche ging ich gut ausgeruht an den Start. Das hat sich bezahlt gemacht. Bei bestem Wetter konnte ich auf der flachen Strecke am Rhein ein 3:45 Min/km-Tempo halten und noch einen kleinen Endspurt machen. Mit der erreichten Zeit bin ich sehr zufrieden. Vor allem nach dem enttaeuschenden Ergebnis von letzter Woche.

06.06.09: Remscheider City-Lauf 10 km in 40:35, 3. M35, 24. Gesamt von 127 Teilnehmern. Wetterchaos mit Dauerregen und Tiefsttemperaturen. Die Strecke: 6 Runden mit vielen Ecken, Wellen und glatt vom Regen. Bei mir Formchaos mit mueden Beinen. Als Tempomacher fuer Vereinskollegin Marlen Guenther lief ich 5 Kilometer in 19:35 Minuten. Danach musste ich mein Tempo reduzieren. Positiv waren die gute Gesamtorganisation, die Moderation mit grosser Buehne auf einem zentralen Platz und die Preise fuer die Schnellsten. Das Beste in Remscheid war jedoch der Subway danach :-))

30.05.09: Roensahler Volkslauf 10 km in 40:34, 1. M35, 7. Gesamt von 90 Teilnehmern. Jedes Jahr wieder versuche ich in Roensahl unter 40 Min zu bleiben. Dies ist der anspruchsvollste 10er den ich kenne. Die ersten 5 Kilometer geht es nur bergauf (nicht besonders steil aber stetig). Dieses Jahr fand der Lauf bei angenehm sonnigen Wetter statt. Bergab auf der zweiten Haelfte kaempfte ich mich an eine kleine Gruppe ran. Die Plazierungen wurden erst auf den letzten 100 Metern entschieden, das war ein toller und spannender Endspurt. Zwischen den Laeufern vor und hinter mir sind im Ziel nur 6 Sekunden Unterschied.

23.05.09: Halbmarathon beim ING Europe-Marathon Luxembourg in 1:28:28, 10. M35, 63. Mann von 3063. Ein toller Stimmungslauf (viele Zuschauer, durchaus mit dem Koeln oder Mainz Marathon vergleichbar). Ich wusste schon vorher das die Strecke wellig ist. Aber es ging verdammt viel bergauf und -ab, es gab fast keine flachen Teilstuecke. Oder kam es mir nur so vor? Egal, ich habe den Lauf genossen, hat wirklich Spass gemacht! Mehr unter Kuerzere Laeufe.

10.05.09: Gutenberg Marathon Mainz in 3:08:13, 24. M35, 186. Mann von 1450. Ein schoenes sonniges Wochenende in Mainz. Es kann nicht immer unter 3 Stunden klappen. Ich dachte ich waere gut vorbereitet, doch ab km 30 wurde ich langsamer. Ab km 35 war ich total fertig, fuer jeden Kilometer brauchte ich ueber 5 Minuten. Mehr unter Marathon \ Mainz 09

03.05.09: Moenchsheide Waldlauf in Bad Breisig 10 km: 38:23, 1. M35, Platz 5 Gesamt
Ein flacher gut zu laufender Rundkurs bei Bad Breisig und Sinzig. Wenige Bodenwellen im Wald, die man nur leicht merkt. Die Strecke hatte irgendwie den Anschein mehr bergab als bergauf zu fuehren. Sehr merkwuerdig, bei anderen Laeufen ist es eher anders herum.
Alles ist perfekt ausgeschildert, die Preise sind guenstig. Negativ aufgefallen sind die kalten Duschen und eine lange Wartezeit auf die Siegerehrung. Mein Lauf war super, vom Start weg ein 3:50 Min/km-Schnitt. Dieser befoerderte mich im Laufe der 10 km von Platz 10 vor auf Platz 5. Der Lauf war relativ schwach besetzt, so weit vorne komme ich selten an. Fuer den AK-Sieg (bei nur 4 Euro Startgeld) bekam ich eine gute Flasche Rotwein von der Ahr.

19.04.09: Halbmarathon Porz-Zuendorf in 1:28:12, 4. M35, Platz 10 von 104 Teilnehmern. Die Geschichte dazu faengt 2 Wochen davor an. Da war der letzte Spieltag der Tischtennis-Meisterschaft 08/09. Wir haben als Abstiegskandidat ganz knapp mit dem zehnten Platz den Klassenerhalt geschafft. Das musste gefeiert werden. Wir waren eine super Mannschaft, der Zusammenhalt stimmt. Nach etwas hin und her wurde der Abend vor dem Halbmarathon ausgesucht. Wir hatten viel Spass in Koeln, da konnte ich nicht Apfelschorle trinken. 1 Koelsch, 2 Koelsch, Pizza war lecker, 3 Koelsch, Cocktail, Kneipenwechsel, Gaffel schmeckt besser als Muehlenkoelsch!, 5 Koelsch, 6.... Um drei Uhr lag ich im Bett. Selbiges wollte ich am naechsten Morgen nicht wirklich verlassen. Mit Vereinskameradin Marlen in Zuendorf angekommen, wurde ich endlich wach und die Kopfschmerzen waren weg. Mein Lauf an sich war eine Art Tempowechsellauf. Mal lief es gut, mal hatte ich Bauchschmerzen. Die Gruppe mit Marlen hat mich von km 11 bis 18 motiviert. Startverzicht oder Abbrechen waren keine Alternativen. Ich waere Notfalls auch nach 2 Stunden ins Ziel gelaufen. Aber es war deutlich besser.

11.04.09: Paderborner Osterlauf 10 km: 38:02, 23. M35. Platz 88 von 2056 Maennern.
Eigentlich war die Teilnahme dieses Jahr nicht geplant, doch dann ergab sich wieder die Moeglichkeit fuer Freistarts und einer Fahrgemeinschaft. Nach den dort erzielten guten Ergebnissen der letzten zwei Jahre bin ich gerne wieder nach Paderborn gefahren. Im letzten Jahr noch kalt und regnerisch, dieses Jahr sonnig und heiss. Ich wollte wieder eine 37er Zeit laufen und habe alles gegeben, was bei dieser tollen Veranstaltung nicht so schwer faellt wie bei anderen Laeufen. 3 Sekunden fehlen, so ein Pech. Die habe ich am Anfang vertroedelt. Bin auch zu weit in der Mitte gestartet, musste mich erst “durchwuehlen”. Mit der Hitze kam ich gut zurecht und konnte mein Tempo halten bzw. steigern. Daher bin ich ganz zufrieden.

29.03.09: Ich habe mich in der Laenderlaeufer-Bestenliste auf
www.laenderlaeufer.de eintragen lassen. Das ist eine super Seite; verrueckt, informativ, mit interessanten Links und mit tollen Laufberichten. Vor allem die Berichte vom Webmaster selbst sind lesenswert!

22.03.09: Maratona di Roma: Der Marathon in Rom war super gut. Meine offizielle Zeit ist 2:59:26. Nettozeit (Realtime) ist 2:59:05. Platz 234 von 9270 Maennern. Die Strecke hat sehr viel Kopfsteinpflaster und einige Wellen. Das Wetter war super. Sonnig aber nicht zu heiss. Dafuer teilweise recht windig. Nach etwa 7 km hinter den 3:00 Pacemakern hatte ich die Nase voll von der Gruppe. Diese war mir zu gross und zu eng. Auf einem breiteren Stueck habe ich die Pacemaker ueberholt und bin dann davor gelaufen. Das war besser. Hier habe ich eine kleine Gruppe mit konstantem Tempo gefunden. HM in 1:29:30, zweite Haelfte in 1:29:34, ich bin also zwei identische Haelften gelaufen... mehr lesen unter Marathon \ Rom 09.

15.03.09: Eschweiler Volkslauf 10 km: 38:52, 19. Gesamt und vierter in der M35. Der VL in Eschweiler war ganz gut. Die Strecke war anspruchsvoll, fast immer ging es rauf oder runter. Den steilsten bergauf-Kilometer in 4:29 min/km, den Kilometer mit dem meisten bergab in 3:24. Einmal ging es so steil bergab, das ich schon wieder bremsen musste. Wir liefen teilweise auf Strasse, teilweise im Wald mit viel Matsch. Anstrengend aber gut. Das Wetter gefiel ebenfalls, die ganze Organisation auch.
Rom kann kommen!

28.02.09: Rhein-Lahn Halbmarathon in Koblenz-Horchheim: 1:25:27, dritter M35 und 10. Gesamt. Eine schoene und gut organisierte Veranstaltung. Der erste Tag des Jahres den man mit kurzer Kleidung laufen konnte, das war richtig schoen! Die Strecke fuehrt 3 km am Rheinufer entlang bis zur Lahnmuendung, dann 7,5 km die Lahn hinauf, Wendepunkt, und wieder zurueck. Ein paar Bodenwellen bei den Lahnschleusen und eine gemeine Rampe am Ende des Laufes hinauf zum Sportplatz, sonst ein flache und gut zu laufende Strecke. Ich konnte nicht ganz das umsetzen was ich mir vorgenommen hatte, ich waere doch gerne ein paar Minuten schneller gewesen. Aber egal, ich bin zufrieden. Noch ist die Hoffnung nicht gestorben in Rom wieder unter 3 Stunden zu laufen.

08.02.09: Winterserie Porz 15 km: 58:50, 15. Gesamt, dritter M35 von 42. Meine zweite Woche nach Krankheit. Ich war mir nicht sicher ob ich wieder an meine normale Form anknuepfen kann. Aber es hat geklappt. Zwei mal 5 km in 19:40, die dritte Runde mit Endspurt in 19:30. Ich bin sehr zufrieden. Von km 3 bis 8 hat mich Olaf Sajitz gezogen bzw. motiviert - Danke!
Da ich nach dem versaeumten 10 km Lauf nicht mehr in die Serienwertung kommen kann, habe ich mir einen anderen Halbmarathon am Rhein in Koblenz ausgesucht. Das ist sicher attraktiver als 4 Runden in Porz-Eil (Leidenhausen).

25.01.09: Kein Start in Porz 10 km wegen einem boesen Grippevirus. 6 Tage hatte ich Fieber, 11 Tage in Folge nicht gelaufen. So ein Mist!

11.01.09: Dreikoenigen Crosslauf in Grevenbroich-Kapellen 8.076 m: 33:57 Min, 1. M35 (es gab 9 M40er, aber ich war der einzige in der M35). Das neue Jahr habe ich mit einem meiner wenigen Crosslaeufe begonnen. Zusammen mit Marlen Guenther (erste Frau!) ging es nach Grevenbroich und dort haben wir 7 Runden mit viel Schnee, Wiese, Sand und einem kleinen Huegel gedreht. Mit langen Spikes unter den Schuhen gab es genuegend Halt auf dem rutschigen Untergrund. Es war anstrengend, hat aber richtig viel Spass gemacht.

31.12.08: Backnanger Silvesterlauf 10 km in 38:24, 4. M35, 30. Gesamt (von 417 Maennern im Hauptlauf). Backnang ist eine Stadt in Schwaben, etwa 35 km von Stuttgart entfernt. Ich bin dort zurzeit dienstlich im Einsatz. Unweit von dem Hotel, in dem ich schon viele Naechte zu Gast war, startet ein sehr schoener Silvesterlauf. Nach Zeitungsangaben waren es 1100 Teilnehmer insgesamt und etwa 8000 Zuschauer. Eine Strecke von 2,5 Kilometern, die im Hauptlauf 4 mal zu laufen sind. Jede Runde geht es im Zentrum die Marktstrasse hinauf. Ein gemeiner Anstieg, der allerdings durch die vielen Zuschauer links und rechts hinter den Absperrungen “erleichtert” wird. Ich bin zu schnell los gelaufen (erste Runde 9:11). Und auf der letzten Runde musste ich auf dem bergab fuehrenden Streckenabschnitt aufgrund Bauchschmerzen das Tempo drosseln und zwei Gegner ziehen lassen. Trotzdem bin ich sehr zufrieden mit der erreichten Zeit. Es war ein toller Lauf mit viel Stimmung zum Jahresausklang!

14.12.08: Emmericher Adventslauf: Halbmarathon in 1:24:34 Std., 3. M35. Irgendwie musste ich noch einen Halbmarathon laufen. Wer laeuft schon in einem Jahr drei Marathons und nur zwei Halbmarathon? Im Laufkalender habe ich Emmerich nahe der hollaendischen Grenze gefunden. Und ich habe es nicht bereut. Eine fuer die Laeufe am Niederrhein typische perfekte Organisation und eine tolle Strecke. Abgesehen von einem einsamen aber ordentlichen Anstieg nach etwa 6,5 km ein angenehm flaches Streckenprofil. Landschaftlich sehr schoen, allein das Ueberschreiten der Grenze nach Holland sorgt fuer Abwechslung. In Holland in ‘s-Heerenberg laeuft man um ein eindrucksvolles Schloss herum.
Schon nach kurzer Zeit war ich Teil einer 6-koepfigen Gruppe, die konstantes 4 Min/km-Tempo lief. Das war prima, erst nach etwa zwei Drittel der Strecke hat sich die Gruppe langsam aufgeloest. Ein M35-Konkurrent hatte die groessten Reserven und konnte enteilen. Die AK-Sieger der M60 und M50 blieben noch bis km 18 in meinem Windschatten, dann setzte ich mich ab um als Gesamtneunter das Ziel zu erreichen. Nach Auslaufen, Duschen und Kuchen gab es eine tolle Siegerehrung in einer Schulaula. Nun habe ich dieses Jahr neben drei Marathon unter 3:00 auch drei Halbmarathon unter 1:25 geschafft.

30.11.08: Wiehler Winterlauf ueber 10,6 km: 47:01, 2. M35, 4. Platz Gesamt. Eine anspruchsvolle Strecke ueber Waldwege (-> bergig, Schnee, Matsch) bei Weiershagen im oberbergischen Kreis. Morgens hat es dort noch dicke weisse Flocken geschneit, mittags war der groesste Teil schon wieder geschmolzen.

22.11.08: Die grosse Erkaeltungswelle hat diese Woche auch bei mir zugeschlagen. Der geplante Halbmarathon in Holland musste leider ausfallen.

15.11.08: Strassenlauf in Koeln-Porz-Eil ueber 5 km: 18:50 Minuten, Platz 10 Gesamt von 64 Teilnehmern. Nach den vielen 10 km-Laeufen dieses Jahr wollte ich mal wieder eine andere Distanz laufen. Eine Woche vor dem Halbmarathon in Holland noch eine kleine Tempospritze.

09.11.08: Neuwieder Stadlauf ueber 10 km: 38:47, 3. M35. Nach Bonn habe ich eine Woche komplett ausgesetzt. Jetzt ist alles wieder heile und ich trainiere wieder. Neuwied war ausser viel Regen super, eine gute Veranstaltung. Fuenf 2 km-Runden durch die Innenstadt mit perfekter Kilometerausschilderung. Es war der sechste und letzte Lauf des Rhein-Wied-Cups, den ich in der Altersklasse M35 gewonnen habe.

19.10.08: Drei-Bruecken-Lauf 15 km in Bonn in 1:00:25, 6. M30/35. Seit dem Koeln Marathon habe ich Schmerzen im linken Fuss (“Ueberbelastung” des Sprunggelenk bzw. der Baender daran, der Schmerz zieht sich bis unter den Fuss) und bin nur etwa alle drei Tage eine langsame Minirunde gelaufen. Den Drei-Bruecken-Lauf wollte ich trotzdem wieder absolvieren und es hat geklappt. Mit Schmerzen ab Kilometer 6 habe ich mein Tempo durchgezogen. Der schoene Lauf zugunsten der Deutschen Kinderkrebshilfe gehoert seit Jahren zu meinen Favoriten. Als ich abends durch die Wohnung humpelte wusste ich, dass die Teilnahme ein Fehler war. Jetzt gibt es erst mal eine Woche komplett Ruhe.

05.10.08: Ford Koeln Marathon in 2:58:23, 29. M35. Zum dritten mal dieses Jahr unter 3 Stunden, ich bin sehr zufrieden! Zum fuenften mal bin ich nun den Koelner Marathon gelaufen, trotz Regen und Wind hat es wieder viel Spass gemacht. Die erste Haelfte zusammen mit den Vereinskollegen Dirk Struve und Rafael Fuchsgruber vergingen wie im Flug in 1:29:39. Danach bin ich voruebergehend etwas schneller gelaufen, die zweite Haelfte wurde eine 1:28:44. Das LAZ wurde Mannschaftssieger! Zusammen mit Maik Mariathasan (2:25 !) und John Achtendung (2:45) erreichen wir 8:09:34 Stunden.

28.09.08: Griesson-de-Beukelaer-Stadtlauf in Polch: 38:12, 9. M35. Ein gut besuchter Strassenlauf bei bestem Wetter. Auf leicht welliger 2 km-Runde drehten etwa 10 LAZ-Athleten ihre Runden. Die Veranstaltung hat mir gut gefallen, am besten der Fabrikverkauf von Griesson ;-)) Die Vorbereitungen fuer den Koeln Marathon sind nun fast vorbei. Ich habe dieses mal keinen Halbmarathon in der Vorbereitung gelaufen. Dafuer wurden alle Trainingseinheiten incl. 6 mal 35 km-Lauf wie geplant abgespult. Ich weiss was ich kann, es kann eigentlich nichts schief gehen.

14.09.08: Andernacher Rasselstein Rheinuferlauf. Eine flache schnelle Strecke, bewaeltigt in 38:02, 2. M35. Es lief viel besser als zuletzt in Berg. Gladbach. Vorsichtig angegangen, auf der zweiten Runde zugelegt, so macht es Spass. Ein gut organisierter Lauf mit unattraktiver Wendepunktstrecke. Kurze Wege zwischen Parkplatz, Anmeldung, Start + Ziel und Duschen. Zeitnahe und schoene Siegerehrung.

28.08.08: Bergisch Gladbacher Bahnserie 10000 m: 38:30,27. Ich fuehlte mich gut, die Bedingungen waren bestens, und doch lief es nicht so wie ich es mir vorgestellt hatte. Eine Minute langsamer als im letzten Jahr. Ich konnte mein Anfangstempo (3:45 pro Kilometer fuer 37:30) einfach nicht halten, ich weiss nicht warum. Aber egal, so schlecht ist die Zeit dann auch nicht. Die letzten vier Sonntage bin ich 35 km Runden (in etwa 3:10 Stunden) gelaufen. Das ist gut fuer den Koeln Marathon, aber vielleicht schlecht fuer schnelle Zeiten auf der Bahn.

21.08.08: Bergisch Gladbacher Bahnserie 5000 m: 18:17,53. In dieser Woche organisatorisches Chaos, die Startzeiten der einzelnen Laeufe verschoben sich teilweise ueber 30 Minuten. Das waren nicht die besten Bedingungen, kraeftiger Gegenwind auf einer Geraden kam noch hinzu. Ich wollte nicht so lange warten und bin einen Zeitlauf frueher gestartet als eigentlich geplant. Mit 18:17 bin ich ganz zufrieden, immerhin ein paar Sekunden schneller als zuletzt in Neuwied.

15.08.08: Malberglauf 6 km mit 370 Hoehenmetern: 30:37, 6. M35. Einen Tag nach dem 3000m Lauf war ich ziemlich platt. Hinzu kommt, dass Berglauf wohl nicht mein Ding ist. Trotzdem wollte ich teilnehmen um alle Laeufe des Rhein-Wied-Cups zu absolvieren. Der Malberglauf ist nett gemacht, aber die steilen Anstiege waren Horror fuer mich. Dank super Leistungen der Vereinskollegen Torsten Schneider und Tobias Junker hat es zum Sieg der Mannschaftswertung fuer das LAZ Puma Troisdorf/Siegburg gereicht.

14.08.08: Bergisch Gladbacher Bahnserie 3000 m: 10:26,18 (offizielle Zeit 10:21,08). Lange habe ich ueberlegt was ich mit dieser Zeit machen soll. Gleichzeitig habe ich gehofft, das der Veranstalter die Zeiten korrigiert, dies passierte aber nicht. Da ich mich nicht mit einer schnellen Zeit ruehmen will, die ich nicht gelaufen bin, gebe ich einfach meine selbst gestoppte Zeit (10:26,2) auf dieser Seite an. Mit dem Rennen an sich bin ich sehr zufrieden. Hat super geklappt, mal wieder unter 10:30.

08.08.08: Nach sieben Wochen ohne Wettkampf, davon 2 Wochen schoenster Erholungsurlaub in Schweden, geht es jetzt wieder los. Ich bin bereits in der Vorbereitung fuer den Koeln Marathon. Erster Wettkampf war der Bahnvolkslauf in Neuwied. Mit dem Ergebnis 18:24 (3. M35) bin ich ganz zufrieden. Spaet Abends bei Flutlicht war es kuehl und windig. Kurz nach dem Zieleinlauf fing es an zu schuetten, zum Glueck nicht vorher. Die Urkunde zeigt alle Rundenzeiten, ein toller Service. Ich bin positiv ueberrascht was man fuer nur 3,50 Euro Startgeld alles bekommen hat.

14.06.08: Wesseling-Bonn-Wesseling 30 km in 2:06:25, 20. Platz von 140 Maennern. Ueberraschend viele starke Laeufer waren am Start. Der Start war entgegen voriger Veranstaltungen 600 m in Richtung Koeln verlegt worden. Das habe ich (und einige weitere) nicht mitbekommen und musste kurz vor dem Start zum selbigen rennen. Nicht weiter schlimm, da war man schon richtig warm. Ich lief in einer grossen Gruppe mit Platz 11 bis 18. Nach etwa 10 km wurde es mir zu anstrengend und ich liess abreissen. Wenig spaeter begann es zu regnen. Die Strecke am Rheinufer wirkte durch nun viele folgende Regenschauer weniger schoen als bei vorigen Veranstaltungen. Bei km 15 und 25 musste ich Laeufer vorbei ziehen lassen, das gefiel mir gar nicht. Nach den vielen Laeufen im Fruehjahr inklusive 2 Marathons war ich doch ziemlich ausgelaugt und konnte mein Tempo nicht halten.
Ich habe eine sehr positive Erinnerung an diese Veranstaltung in Wesseling, denn zwei Jahre zuvor war ich recht erfolgreich. Damals war es sehr heiss und ich war besser drauf als dieses Jahr. In 2006 wurde es der 3. Platz Gesamt in 2:05:35.

08.06.08: Doppelstart ueber kuerzere Strecken an diesem Wochenende. Am Samstag 5 km (es waren eher 5,2 km!) beim Saarner Sommernachtslauf in Muehlheim in 19:15 Min, 7. Platz von 96 Maennern. Am Sonntag 4 km (es waren eher 4,4 km!) beim Siegburger Citylauf mit Firmen-Mannschaftswertung in 16:04 Min, 3. Platz im Gesamteinlauf, 2. Platz fuer die Mannschaft von Siegwerk in 51:02.

31.05.08: Roensahler Volkslauf, 10 km Berglauf in 41:37, 1. M35 und 5. Gesamt. Ich bin mit meinem Vater zu dem kleinen Volkslauf in Roensahl (an der Grenze vom Oberbergischen Kreis zum Sauerland) gefahren. Mein Papa lief die 4 km in 23 Minuten. Ich brauchte fuer die 10 km deutlich ueber 40 Minuten. Ich wollte und konnte eine Woche nach dem anstrengenden Marathon nicht schneller laufen. Die Strecke fuehrt 5 km einen Berg hinauf (zum Wienhagener Turm), danach 5 km wieder bergab. Erste Haelfte in durchschnittlich 4:40 Min/km, zweite Haelfte in 3:40 Min/km. Es hat mal wieder Spass gemacht in Roensahl (ich bin zum sechsten Mal dort gestartet), nur das Wetter haette besser sein koennen.

24.05.08: MLP Marathon Mannheim Rhein-Neckar in 2:59:32, 3. M35 und 36. Gesamt. Zum zweiten mal schaffe ich es unter 3 Stunden. Ich freue mich riesig ueber dieses Ergebnis. Die Bedingungen waren nicht ganz einfach, es war etwa 22 Grad warm mit feuchter drueckender Luft.
Bei mir lief es von Anfang an gut. Ich bin im Tempo 4:10 Min/km los und hatte das Gefuehl dieses ohne Probleme durchhalten zu koennen. So schnell bin ich in einem Marathon noch nie los. Ab etwa 20 km wurde ich dann doch etwas langsamer. Halbmarathon in 1:28:09, ueber eine Minute schneller als in Kandel. Aber dann verlor ich diesen Vorsprung auf die Zwischenzeiten von Kandel schnell. Wirklich eingebrochen bin ich nicht, nur den 41. Kilometer mit knapp ueber 4:40 stufe ich als “langsam” ein. Zu diesem Zeitpunkt war ich ziemlich fertig. Zum Glueck hatte ich einen anderen Laeufer neben mir, der mich fuer den letzten Kilometer noch mal motiviert hat.
In der Gesamtwertung des Metropolregion Rhein-Neckar Marathon Cup belege ich den 2. Platz in der Hauptklasse Maenner (bis 39 Jahre), sowie den 4. Platz Gesamt. Gesamtzeit 7:21:45 Stunden fuer den Bienwald Marathon in Kandel, den Weinstrassenmarathon (HM) in Bockenheim und den Marathon Mannheim. Dafuer gab es einen Pokal und 5 L Bier. Es ist mein erster schoener Pokal, die Cup-Teilnahme war sehr erfolgreich! Mehr unter Marathon \ Mannheim 08.

17.05.08: Lohmarer Volkslauf, 14 km in 56:30, 1. M35, 10. Platz im Gesamteinlauf. Man kann nicht nur zu Hause sitzen und trauern. Seinen normalen Hobbys nachgehen lenkt ab und tut gut. So bin ich zwei Tage nach dem Tod meiner Mutter in Lohmar an den Start gegangen. Mein sechster Start in Lohmar ueber die 14 km. Eine Traditionsveranstaltung fuer mich, daher demnaechst auch unter “Kuerzere Laeufe”. Dieses Jahr bin ich zurueckhaltend los, da mir das “Wettkampf-Feeling” fehlte. Ein jugendlicher zog bergab an mir vor vorbei und machte ordentlich Tempo. Das hat mich motiviert und ich blieb bei ihm. Wir haben zusammen eine Menge Laeufer ueberholt, das hat Spass gemacht. Seinem Endspurt konnte ich nicht folgen und wurde Zehnter. Zu meiner Ueberraschung habe ich die Altersklasse gewonnen, ein schoener Abschluss!

09.05.08: Neuwieder Deichlauf, 10 km in 38:28, 2. M35. Freitag abends in Neuwied bei sehr warmen Wetter startete ein schoener Volkslauf direkt am Rhein. 2 Runden ueber Rheinuferweg, Deich und etwas durch die Innenstadt. Hat mir gut gefallen. Nach einem ersten ruhigen Kilometer habe ich vor mir meinen “Altersklassen-Gegner” entdeckt und habe zu ihm aufgeschlossen. Bis km 9,5 liefen wir zusammen, dann konnte ich den Sprint fuer mich entscheiden (6 Sekunden). Vom Start weg lief auch Natalie Tesch (LLG St. Augustin) mit (bzw. kurz hinter) mir. Die erst 16-jaehrige hatte kein Problem das Tempo mitzulaufen und schaffte eine neue pers. Bestzeit trotz der warmen Bedingungen. Bei der Auswertung des Laufes gab es Probleme und daher keine Siegerehrung am Abend. Dafuer wenige Tage spaeter ein netter Brief mit Gutschein und der Bitte um Entschuldigung.

25.04.08: DKV Mannschaftslauf in Koeln-Muengersdorf mit 3 Mannschaften (je 5 Laeufer/innen) der LLG St. Augustin. Die Mannschaft mit Klaus Braun, Gerd Duerr, Achim Neitzel, Thorsten Sohni und mir brauchte ca. 1:08:42 fuer vier schoene Runden um den Adenauer Weiher. Danach gemuetliches Beisammensein in grosser Runde mit Speis und Trank. Diese Veranstaltung ist super und wird nie in meinem Laufkalender fehlen.

11.04.08: 1. Lindlarer Ortskern-Lauf: 38:48, 10. Gesamt von 267 Maennern (4. M35). Ein 10 km Stadtlauf ueber 5 Runden mit vielen Zuschauern und viel Stimmung am Wegesrand. Jede Runde ein knackiger Anstieg und ein Wendepunkt. Viel Kopfsteinpflaster und eine teilweise enge Strecke. Ab der dritten Runde laestige Ueberrundungen. War trotzdem eine Riesengaudi! Die Veranstaltung war das erste Mal, dafuer war alles erstaunlich gut organisiert.

06.04.08: Halbmarathon Deutsche Weinstrasse mit Start in Bockenheim (Pfalz): 1:24:42, 21. Gesamt von 1738 (6. M35). Die huegelige Strecke fuehrt durch die reizvolle Landschaft des Weinbaugebietes. Das Erlebnis wurde etwas getruebt durch kaltes regnerisches Wetter. Eine super Veranstaltung, bestens organisiert. 2006 bin ich dort den vollen Marathon gelaufen. Der Halbmarathon war fuer mich nach dem Marathon in Kandel der zweite Teil des Metropolregion Rhein-Neckar Marathon-Cups. Dritter und letzter Teil ist der MLP Marathon Mannheim am 24.05.08.

29.03.08: Volkslauf in Engers (Rund um den Wasserturm): 38:36, 18. Gesamt von 235. Ein kleiner netter 10 km Volkslauf. Strasse, Feld- und Radwege mit viel Wind und langen Geraden rund um den kleinen Ort Engers bei Neuwied. 1. Lauf des LG Rhein-Wied Volkslauf-Cups.

22.03.08: Paderborner Osterlauf: 37:19, Platz 84. Gesamt (von 1792), 10. M35. In Paderborn bin ich 2007 meine persoenliche Bestzeit gelaufen. Zwei Wochen nach dem Erfolg in Kandel habe ich es dieses Jahr wieder versucht und alles gegeben. Leider hat es nicht ganz gereicht. Ich bin in konstantem Tempo durchgelaufen, konnte leider auf den letzten Kilometern nicht mehr zulegen. 13 Sekunden langsamer als im Vorjahr. Trotzdem bin ich sehr zufrieden! Der Osterlauf in Paderborn ist eine Klasse Veranstaltung, ich laufe dort gerne. Trotz schlechtem Wetter bei Kaelte und viel Regen waren wie im Vorjahr etwa 8000 Teilnehmer am Start (5 km, 10 km, Halbmarathon, Inliner ...). Es ist schon irre was dort los ist. Waehrend dem 10 km Rennen hat es zum Glueck nur wenig getroepfelt, die Strecke war allerdings sehr nass (teilweise rutschig). Ansonsten laeuft sich der City-Kurs sehr gut.

09.03.08: Bienwald Marathon im suedpfaelzischen Kandel, 2:57:31 - geschafft! Endlich die 3 Stunden-Grenze geknackt. Ein schoener Marathon, nach Start in Kandel werden nur zwei kleinere Orte durchlaufen. Ansonsten asphaltierte Wege durch den Wald. Flache Strecke, groesstenteils Windstill, gute Temperaturen um die 10 Grad. Die lange muehsame Vorbereitung hat sich ausgezahlt. Anfangs lief ich in der Gruppe mit dem Brems- und Zuglaeufer fuer 3 Stunden. Der meinte bei km 18 wir waeren etwas zu schnell geworden und er wuerde Tempo reduzieren. Danach war mir aber garnicht und ich haengte die Gruppe ab. Halbmarathon in 1:29:20, zweite Haelfte 1:28:11. Von 31 bis 34 hatte ich ein paar schwierige Kilometer mit Magenproblemen. Danach ging es wieder gut und ich lief einen grandiosen Endspurt, km 41 und 42 waren unter 4 Minuten. So schnell kann man noch eine halbe Minute rausholen. Fuer einen ausfuehrlichen Bericht siehe in der neuen Rubrik Marathon.

02.03.08: Rund um das Bayer-Kreuz 10 km in Leverkusen: 37:32, 21. M35, 146. Gesamt. 4 flache schnelle Runden nahe dem Bayer-Werk. Eine weit bekannte Veranstaltung mit grossem und schnellen Teilnehmerfeld. Mit der flotten Zeit nur 146. bei den Maennern (und 7 Frauen waren vor mir); solch schnelle und gut besuchte 10er gibt es nicht (mehr) viele in Deutschland. Orkantief Emma hatte noch ein bischen Wind zu bieten, trotzdem liefen viele Teilnehmer persoenliche Bestzeit. In recht konstanten 3:45 Min/km lief ich dem mir gut bekannten Bernd Nitsche hinterher. 11 Sekunden Vorsprung hatte er im Ziel dank einer sehr starken letzten Runde. Stets begleitet wurde ich von einem Belgier, ihn konnte ich erst auf dem letzten Kilometer abschuetteln. Ohne Worte wechselten wir uns in der Fuehrungsarbeit an den windigen Stellen des Kurses ab. Mit dem erreichten Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Eine Woche vor dem Marathon bin ich auch nicht auf eine Bestzeit aus. Die Marathonvorbereitung ist bis auf eine leichte Erkaeltung vor zwei Monaten ideal gelaufen. Nun bin ich gespannt ob es unter 3 Stunden klappt.

17.02.08: Grosse Refrather Winterlaufserie, dritter und letzter Teil ueber 21,1 km (Halbmarathon): 1:22:21, erster M35 und neunter Gesamt. Es lief perfekt bei guten Bedingungen. Nur etwa 5 Grad, aber windstill, trocken und sonnig. Die Strecke ueber 21 km ist drei mal eine wellige 7 km-Runde durch den Koenigsforst. Bis Kilometer 6 die gleiche Strecke wie beim 15 km-Lauf, dann geht es aber anstatt weiter bergauf; links ab durch den Wald zurueck zu Start und Ziel. Ich habe wieder eine gute Gruppe gefunden. Erst habe ich mich mitziehen lassen, spaeter auch mal selber Tempo gemacht. Die Zwischenzeiten sagten mir, das ich teilweise etwas schneller als bei dem 15 km-Lauf unterwegs war. Das war riskant. Aber ich fuehlte mich gut und wollte auch nicht von der Gruppe abreissen lassen. Das stellte sich als richtig heraus, denn in der letzten Runde konnte ich sogar noch etwas zulegen und die anderen abhaengen. Ein guter Tag. Ergebnis ist meine bisher zweitschnellste Halbmarathon-Zeit.

27.01.08: Grosse Refrather Winterlaufserie, zweiter Teil ueber 15 km: 58:34, erster M35 und 14. Gesamt. Ich bin wieder sehr zufrieden mit der erreichten Leistung. Die Strecke ueber 15 km ist auch eine Wendepunktstrecke. Die gleiche wellige Strecke durch den Koenigsforst wie ueber 10 km. Nach Kilometer 5 geht es noch 2,5 km ueberwiegend leicht bergauf weiter. Nach dem Wendepunkt kann man auf der ueberwiegend abschuessigen Strecke gut Gas geben. Die Zielgerade zog sich wieder endlos in die Laenge. Von km 3 bis 14 lief ich zusammen mit einem M45er (Volker Menn). Das war richtig gut. Wir haben staendig versucht uns gegenseitig abzuhaengen, doch der jeweils hintere liess sich nie abschuetteln. Erst auf dem letzten Kilometer konnte ich mich etwas absetzen (6 Sekunden waren es im Ziel). Die 5er habe ich gestoppt in 19:54, 19:38 und 19:02. Jetzt freue ich mich auf den abschliessenden Halbmarathon, dort werden drei Runden a 7 Kilometer gelaufen.

13.01.08: Grosse Refrather Winterlaufserie 10 km: 38:25, zweiter M35 und 16. Gesamt. Ein guter Start in das neue Wettkampfjahr. Ich bin recht zufrieden mit der erreichten Zeit. Die Strecke in Refrath ist eine wellige aber nicht bergige Wendepunktstrecke. Sie fuehrt auf befestigten Wegen, teilweise Asphalt, durch den Koenigsforst. Von km 3 bis 6 lief ich in einer Dreiergruppe, die beiden anderen konnte ich schliesslich abhaengen. Ich lief bei km 8 zu dem naechst vorderen auf. Dies kostete so viele Koerner, dass ich danach im Endspurt nicht mehr mithalten konnte. Erste Haelfte in 19:34, zweite Haelfte in 18:51. Der Wendepunkt liegt vom Gefuehl her auch hoeher als Start und Ziel. Da die Veranstaltung im Wald stattfindet gibt es keine Duschen oder aehnliches, nur pure Natur. Organisatorisch passte alles, Ergebnisse mit Urkundendruck schon am Veranstaltungstag im Internet. Das gefaellt mir.

06.01.08: Heute wurde bereits die erste 35 km-Einheit der Marathonvorbereitung absolviert. Ziel ist der Bienwald Marathon in Kandel am 09.03.08

31.12.07: Silvestercross in Gummersbach ueber 10,4 km: 45:46 Minuten. Eine anspruchsvolle (und nasse) Strecke mit vielen steilen Abschnitten, teilweise tiefer Schlamm, Steine, Wurzeln, .... Aber es hat Spass gemacht! Ich bin vorsichtig los, vor dem ersten steilen Stueck noch auf Platz 28. Dann 3 Plaetze vor und am naechsten Berg nochmal 3 Plaetze. Endlich oben ging es den ganzen Berg auf matschigem Untergrund wieder hinunter und anschliessend wieder rauf (auf unterschiedlichen Wegen). Nach 30 Minuten endlich normale festere Feldwege. Zwei M35-Gegner, sowie die fuehrende Frau liefen kurz vor mir. Nach 34 Minuten Laufzeit nutze ich eine steile Rampe um an den drei vorbei zu gehen. Anschliessend habe ich alles gegeben um keinen Konter zu ermoeglichen. Der schmale Pfad bergab war steil und gefaehrlich, man musste bei jedem Schritt aufpassen. Als der Weg wieder breiter und flacher wurde, konnte ich noch zwei weitere Laeufer ueberholen. Am Ende Platz 17 und 4. M35. Die Siegerehrung der 50sten Ausgabe war der Hammer. Ansprachen (u.a. der Buergermeister) erzaehlten viel interessantes aus den vergangenen 50 Jahren. Pokale und Ehrungen gab es nicht nur fuer Sieger und Altersklassensieger, sondern auch fuer fruehere Organisatoren, langjaehrige Helfer, Mehrfachsieger, Vielfachteilnehmer, ... 

02.12.07: Herten-Bertlicher Strassenlaeufe 7,5 km: 28:33, Platz 9. Wie im Vorjahr lief ich zum Saisonabschluss in Herten. 2 Sekunden langsamer als im Vorjahr, die schiebe ich auf das gute Essen im Urlaub. Es war sehr windig und stark bewoelkt. Zum Glueck ging der grosse Regen erst kurz nach meinem Zieleinlauf los. Ich habe die Altersklasse in Herten gewonnen, das ist eine nette Sache zum Saisonabschluss. Jetzt kommen ein paar ruhige regenerative Wochen bis Weihnachten.

25.11.07: Aphrodite Half Marathon in Paphos auf Zypern in 1:28:49, Platz 26 von 178. Start in einem schoenen Stadion, wellige Strecke auf Asphalt ohne Schatten. Recht heiss bei ueber 20 Grad. Es geht durch den Ort Paphos, vorbei an vielen Hotels in Richtung Hafen, dann bergan in Richtung altes Ortszentrum, Wendepunkt und zurueck ins Stadion. Ich lief zusammen mit Klaus Kroehnert von TSV Weiss. Ein Koelner, aber in Zypern kennengelernt. Die letzten drei Kilometer waren sehr anstrengend, ich war ziemlich fertig. Ich musste Klaus und noch zwei Zyprioten ziehen lassen. Ich hasse es am Ende einzubrechen, die Hitze hat mich wohl fertig gemacht. Egal, es ist nur ein Lauf zum Spass im Urlaub. Mehr unter “Kuerzere Laeufe”!

11.11.07: Neuwieder Staftlauf ueber 10 km. Eine flache Citystrecke auf 5 Runden bei windigem Herbstwetter. Ich erreichte 38:37 (6. M35, 24. Gesamt und Mannschaftssieger mit LAZ Puma Troisdorf/Siegburg). Ich bin ganz zufrieden, denn ich habe ein recht konstantes Tempo laufen koennen. Die Organisation des Laufes war sehr gut. So machen Wettkaempfe auch bei schlechtem Wetter Spass, den Wind koennen die Veranstalter ja leider nicht abstellen. Gewonnen hat Vereinskamerad Johannes Gatzweiler mit einer Minute Vorsprung in 32:49! Schade, dass es bei der umfangreichen Siegerehrung nichts fuer die Mannschaftswertung gab.
Als naechstes folgt ein Halbmarathon in Paphos auf Zypern, natuerlich verbunden mit etwas Urlaub. Waehrend in Deutschland alle Eis kratzen werde ich mit meiner Frau die cypriotische Sonne geniessen!

04.11.07: Bensberger MARTINI-Lauf ueber 7,5 km in 30:39, 24. Gesamtplatz. Ein netter kleiner Lauf, die Organisatoren geben sich viel Muehe. Die 7,5 km haben es in sich: Drei Runden mit heftigen Anstiegen. Mit dem Bergauflaufen hatte ich so meine Muehe (aber wer hat das nicht?). Die Siegerehrung ist sehr schoen gemacht, auch wenn man nichts gewinnt, lohnt es sich vor Ort zu bleiben.

14.10.07: Ich habe mich schnell vom Koeln-Marathon erholt. Montag direkt den ersten Regenerationslauf, Mittwoch war ich schon wieder fit. Diesen Sonntag stand der Bonner Drei-Bruecken-Lauf auf dem Programm. Seit 2001 starte ich hier jaehrlich ueber die 15 km. Deshalb durfte er auch dieses Jahr nicht fehlen, irgendwie liebe ich diese caritative Laufveranstaltung. Vom Start weg lief ich fast jeden Kilometer knapp unter 4 Minuten. Die letzten 2 Kilometer noch einen kraeftigen Endspurt. Ergebnis 58:49, neunter Gesamt, zweiter in der Altersklasse. Grossartig, haette nicht gedacht, dass eine Woche nach Koeln schon so eine Zeit moeglich ist. Jetzt sind 2 ruhige Wochen ohne Wettkampf angesagt.

07.10.07: Koeln Marathon in 3:02:46. Eine neue pers. Bestzeit ueber 42,2 km. Es hat riesigen Spass gemacht in Koeln zu laufen! Dank LAZ konnte ich aus dem ersten Block mit den Profis starten, dass hat schon am Anfang Freude bereitet. Es hat mich nicht zu zu hohem Tempo verleitet, ich lief von Anfang an mein Tempo. 1:30:54 und 1:31:52 brauchte ich fuer die beiden Haelften. Also recht konstant. Die schnellsten Kilometer lief ich von 27 bis 32. Bei ca. 26,5 km habe ich meine Eltern am Streckenrand getroffen. Zum ersten Mal standen sie bei einem Marathon an der Strecke. Mein Vater hat sich die Muehe gemacht mit meiner Mutter nach Koeln zu kommen und sie im Rollstuhl (sie ist seit einigen Jahren gehbehindert) an der Strecke entlang zu schieben. Zum Glueck war an diesem Streckenabschnitt in Koeln-Niehl nicht so viel los und ich habe sie schon von weitem gesehen. Das hat mich unheimlich gefreut. Ich bin kurz stehen geblieben und dann mit ein paar Traenen in den Augen und einem breiten Grinsen im Gesicht weiter. Das muss mich unheimlich befluegelt haben, denn die 6 Kilometer von 27 bis 32 sollten die einzigen unter 4:10 Minuten bleiben. Nach der Zwischenzeit bei km 30 habe ich schnell durchgerechnet und festgestellt, dass wenn ich so weiter laufe, ich noch unter 3 Stunden ankommen kann. Ich habe es also versucht (mit meiner konservativen Art langsam anzugehen wird mir ja manchmal vorgeworfen, dass ich nichts riskiere). Bei km 33 wurde es aber sehr schwer das Tempo zu halten (4:20), bei 36 wurde es nochmal deutlich schwerer (4:30) und ab 39 tat es richtig weh (4:40). Insgesamt bin ich aber sehr gut durchgekommen. Das die letzten Kilometer weh tun gehoert ja auch zu einem Marathon. Die Stimmung an der Strecke war wirklich super, es hat richtig viel Spass gemacht. Z.B. ueber den Rudolfplatz zu laufen ist wirklich ein kaum beschreibbares Erlebnis. Im Ziel wusste ich wieder warum sich der hohe Aufwand der Vorbereitung lohnt! Ich bin hoch zufrieden und es war bestimmt nicht mein letzter Koeln-Marathon!

29.09.07: Oedter Strassenlauf 10 km in 39:36. Nichts Besonderes und nicht am Anschlag gelaufen. Halt ein flotter 10er 8 Tage vor dem Marathon. Eine gute Veranstaltung mit schneller Auswertung. Besonders die zentrale Anlaufstelle mit Anmeldung, Verpflegung, Siegerehrung, ... in der Schulaula gefiel mir.

16.09.07: Halbmarathon Rund um den Fuehlinger See in 1:25:20. Ein schoener gut besuchter (648 Gesamt) Lauf mit flacher Strecke. Direkt an einer Regattastrecke, 3 Runden, viel Asphalt, sonniges Wetter, teilweise gemeiner Gegenwind. Es haben auch einige Ruderer trainiert, mit diesen konnte man um die Wette laufen. Bei mir lief es ganz gut, bin aber nicht wirklich zufrieden. Waere gerne 1-2 Minuten schneller gewesen. Ein unruhiges Rennen mit wechselhaften Kilometern von 3:50 bis 4:12 Minuten (vielleicht war die Ausschilderung ja auch ungenau). Ausgerechnet auf den letzten 5 Kilometern wurde ich etwas langsamer (4:05 bis 4:12). Sonst mache ich gerne einen Endspurt, dieses mal war nichts mehr drin. Egal, es war ein Vorbereitungslauf fuer den Koeln-Marathon. Diesem sehe ich weiter positiv entgegen.

30.08.07 Bergisch Gladbacher Bahnlaufserie - 3. Tag 10000 m: 37:31,1. Es waren super Bedingungen am Donnerstag. Nicht zu warm, nicht zu kalt und windstill. Ich befuerchtete nach den enttaeuschenden 5000 m auch mit den 10000 deutlich hinter meinen Erwartungen zu bleiben. Aber es lief wieder besser. Ein prima Rennen. Ich ging bei 18:41 ueber 5000 durch und habe noch eine 18:50 drauf legen koennen. Letzte Woche war ich nach der 18:27 voellig fertig. Es gibt halt doch eine Tagesform! Und ich hatte eine flotte Gruppe vor mir. Diese wollte ich nicht wegziehen lassen und habe mich dahinter geklemmt. Nicht abreissen zu lassen war ganz schoen hart, denn die Gruppe vor mir wurde einfach nicht langsamer. Erst nach 6000 m fiel eine der beiden Frauen etwas zurueck. Minimal langsamer als zuvor lief ich mit ihr 3000 m und schoepfte etwas Kraft fuer die abschliessenden 1000 m (eine 3:34). Nach dem Halbmarathon in Koeln-Fuehlingen ist am 7. Oktober der Koeln-Marathon geplant. Ich habe schon ein paar lange Trainingslaeufe hinter mir. Heute (2.9.07) waren es ca. 34 km in 3 Stunden 10 Min. Das war verdammt lang!

23.08.07 Bergisch Gladbacher Bahnlaufserie - 2. Tag 5000m: 18:27,0. Das ist eine bescheidene Sekunde schneller als der 5 km Strassenlauf in Drevenack Anfang Juli. Und ueber 30 Sekunden langsamer als meine 17:53,9 aus der Bahnserie im Vorjahr. Im Nachhinein wird mir erst richtig bewusst wie verdammt gut doch die Zeit im letzten Jahr war. Die aktuelle Zeit hingegen ist recht bescheiden. In der Ergebnisliste sind 6 Maenner vor mir, die ueber 3000m noch hinter mir waren. Keine Ahnung warum, schneller ging nicht. Fuehlte mich auch vor dem Lauf schon schlapp. Ich wollte im 3:40-Tempo laufen. Mit unter 3:35 im fuenften Kilometer waere es unter 18:15 geworden. Nach der guten 3000er-Zeit haette das moeglich sein muessen. Aber aus dem Vorhaben wurden 3:40, 3:41, 3:44, 3:45 und 3:37. Ich konnte das Tempo nicht halten. Vielleicht klappen die 10.000m naechste Woche ja wieder besser! Es gibt super Fotos zu den Bahnlaeufen auf www.laufen-in-koeln.de. Ich konnte z.B. den 3000m-Lauf nochmal neu erleben (36 Bilder!): Die ersten 5 Laeufer waren schnell vorne weg und fuehrten ihr eigenes Rennen. Ich war in den Kampf um Platz 6 verwickelt. Nach 1400m: Es waren 4 junge Frauen (Nr. 181, 172, 175, 171) in Fuehrung, ich (Nr. 174) direkt dahinter. Der M40er mit Nr. 383 und der M50er mit Nr. 178 waren noch ein ganzes Stueck weiter hinten. Nach 1800m: Der von hinten anfliegende M40er und ich sorgen fuer eine kraeftige Tempoverschaerfung. Die Maedels bleiben dran, nur die Nr. 181 muss ihre Position aufgeben. Der M50er laeuft an die Gruppe heran. Nach 2200m: Der M40er (383) legt ein hohes Tempo vor. Ich falle etwas zurueck, verteidige die Innenbahn neben der 171. Die 181 faellt zurueck. Nach 2600m: Die Gruppe ist fast unveraendert zusammen. Ich muss unheimlich beissen um den Anschluss zu halten. Der M50er faellt etwas zurueck. Die letzte Runde bringt die Entscheidung. Ich kann nicht mehr zulegen. Der in Front liegende M40er auch nicht wirklich. Die beiden Maedels vom ASV Koeln schiessen nach vorne. Ein Mann, der vorher nie in unserer Gruppe war (Nr. 184), hat noch einen sagenhaften Endspurt drauf und kommt hinter mir ins Ziel. Reihenfolge: 172-171-383-174-184-175-178. Der 5000m-Lauf war fuer mich nicht annaehernd so spannend.

16.08.07 Bergisch Gladbacher Bahnlaufserie - 1. Tag 3000m: 10:24,1. Damit bin ich ganz zufrieden. 3 Sekunden schneller als im Juni in Siegburg und 3 Sekunden langsamer als meine Bestzeit aus dem letzten Jahr. Die Kilometer waren 2 x 3:30 und 3:24. Hoert sich nach gleichmaessigem Rennen an, war aber nicht wirklich so. Nach dem Start wurde ich erst mal eingeklemmt und gerempelt, fast waere der Lauf fuer mich schon vorbei gewesen. Danach war ich noch zweimal in einer Gruppe gefangen. Ein kleines Spiel zwischen ueberholen, ueberholt werden, Gas geben und eingebremst werden. Ich habe mich nach der Haelfte des Rennens ganz gut gefuehlt, so habe ich mich aus der Gruppe befreit und bin nach vorne gelaufen. Das war vielleicht falsch, denn das Tempo wurde sehr hoch. Ich musste zwischenzeitlich etwas zurueckstecken. Trotz des schnellen letzten Kilometers haben mich noch 3 Laeufer(innen) ueberholt. Als Langstreckler hat man auf 3000 m im Endspurt gegen Mittelstreckler(innen) keine grossen Chancen. Was zaehlt ist die Zeit, und die gefaellt mir.

04.08.07 Eschweiler-Duerwiss 10 km Strassenlauf (LV Nordrhein Meisterschaft). 38:43 Minuten. Mehr ging nicht. Nachdem es zwei Tage zuvor noch recht kuehl war, herrschten am Renntag ca. 26 Grad mit Sonnenschein. Kuehler als 3 Wochen zuvor in Niederbreitbach aber trotzdem sehr heftig. Bei Meisterschaftslaeufen kommen viele schnelle Leute, so reichte es nur fuer Platz 19 in der M35. Mich freut, dass ich gegenueber Birkesdorf dieses Mal mein Tempo gehalten habe (selbst gestoppt: 3:52, 3:46, 3:50, 3:56, 3:54, 3:57, 3:54, 3:58, 3:54, 3:42). Ich wusste schon vorher, dass ich zu einer 37er Zeit im Moment nicht imstande bin; bei den Temperaturen schon gar nicht. Ueber die Ziellinie bin ich zeitgleich mit Olaf Saijtz. Die Strecke waren 5 Runden im Ort Duerwiss. Nur leichte Steigungen, dafuer aber recht eckig. An der Strecke feiern viele Anwohner den Event. Die Stimmung ist super, nur man muss jede Runde durch den Grillgeruch hindurch. Im grossen und ganzen hat das Drumherum viel Spass gemacht. Vom LAZ sind wir mit 16 Personen gestartet. Etliche Titel in Gesamtwertung, Altersklassen und Mannschaftswertungen wurden abgeraeumt. Daran war ich nicht beteiligt aber da gilt dabei sein ist alles. Im Zeitungsbericht von Werner Freytag werden die Ergebnisse von 15 LAZ-Athleten aufgelistet, nur meine nicht. Nachdem er es in zwei Anlaeufen nicht geschafft hat meinen Namen richtig zu schreiben (-> Oberdoerster), laesst er mich nun ganz weg. Egal, Freunde werden wir jedenfalls nicht.

21.07.07 Isola Rur 3-Brueckenlauf in Birkesdorf (bei Dueren). Eine flache und vermessene Strecke auf Kieswegen in schoener Landschaft. 2 Runden a 5 km mit scharfen Kurven um die Bruecken. Tolle Bedingungen, viele schnelle Laeufer am Start, die Temperaturen waren auch bei nur etwa 25 Grad. Ergebnis 40:17, 7. M35 von 38, 40. Gesamt von 368. Das war richtig schlecht! Am Anfang habe ich mich von einer flotten Gruppe verleiten lassen mitzulaufen. Grosser Fehler, hat nur 4 km lang geklappt (3:42, 3:43, 3:43, 3:46). Dann war ich schon fertig und musste abreissen lassen. Eigentlich gar nicht meine Art. Normaler Weise laufe ich vorsichtig los und ueberhole dafuer auf den letzten Kilometern noch ein paar Laeufer. In Birkesdorf hat mich die Gruppe mitgerissen, so habe ich mal was riskiert. Und es war mir eine Lehre, das Tempo entsprach gar nicht meinem momentanen Leistungsvermoegen. Nach km 4 quaelte ich mich weiter in 3:58, 4:07, 3:59, 4:06. Dann der neunte Kilometer, so etwas habe ich noch nie erlebt (doch in Berlin - aber Marathon ja etwas anderes als 10 km). Nach etwas 8,5 km war ich voellig fertig, kurze Schnappatmung, Fuesse schwer wie Blei und kotzuebel. Ich habe anhalten muessen, 10 Meter gehen und tief durchatmen, dann wieder antraben. Ein schnelles Tempo war nicht mehr moeglich, ich wollte nur noch ankommen. Nach 4:45 und 4:28 war ich endlich im Ziel. Das einzig positive: Aus diesem Rennen habe ich gelernt; die naechsten Laeufe  werde ich deutlich vorsichtiger angehen.

14.07.07: Niederbreitbacher Volksstrassenlauf. Es war recht heiss, 32 Grad zur Startzeit. Und dann ging es auch noch bergauf. Besonders von km 3 bis 5 war der Anstieg sehr muehsam. Nach dem Wendepunkt Gas geben, es geht bergab. Mit Endspurt schaffte ich bei der Hitzeschlacht eine 39:19, Platz 18 Gesamt, Platz 2 in der M35. Genau die gleiche Zeit wie eine Woche zuvor in Drevenack!
Ich habe bei Nogent ein paar weitere Bilder hinzugefuegt.

06.07.07: Beim Drevenacker Abendlauf bin ich die 5 km in 18:28 gelaufen, dies bedeutete Platz 4 von 151 Teilnehmern. Ich bin nicht ganz zufrieden, waere gerne unter 18:20 geblieben. Anschliessend bin ich noch ueber die 10 km gestartet. Nach dem schnellen 5er wollte ich nur 40 min laufen. Aber nach 5 km in 20 min habe ich doch etwas beschleunigt. 39:19, Platz 24 Gesamt, 5. M35.

24.06.07: Zwei Starts an einem Wochenende. Nach zwei Wochen erholsamen Urlaub bin ich Freitagabend 3000 m in 10:26,8 gelaufen. Mal wieder letzter, Platz 9 von 9 Maennern. Mit der erreichten Zeit bin ich aber sehr zufrieden. Am naechsten Tag habe ich mich wieder frisch gefuehlt als waere nichts gewesen. Ich bin nachmittags ins nahe Troisdorf zum Spicher Zehner gefahren. Fuenf huegelige Kilometer in 18:47, damit belege ich Platz 3 in der Gesamtwertung. Ein schoener und gut besuchter Volkslauf.

02.06.07: Schlosslauf Gymnich. 21:17 fuer ca. 5,6 km. Ich belege den 2. Platz im Gesamteinlauf. Ein schoener Lauf vom LAZ / TV Kaldauen um den ehemaligen Wohnsitz der Kellys. Die Teilnehmeranzahl war leider sehr niedrig. Naechste Woche gehts fuer 14 Tage in Urlaub :-))

28.05.07: Siegburger Pfingstsportfest 5000 m. 18:40,6. Mehr war 9 Tage nach dem Marathon Mannheim nicht drin. In den naechsten Wochen werde ich weniger trainieren, Erholung und Urlaub ist jetzt angesagt!

19.05.07: MLP Marathon Mannheim. Platz 47 in 3:03:40! Nach den Enttaeuschungen von Berlin und Rotterdam endlich wieder ein gelungener Marathon. Das Tempo von 4:20 Minuten pro Kilometer habe ich fast die ganzen 42,2 km durchziehen koennen.
Fuer einen ausfuehrlichen Bericht siehe unter Marathon.

13.05.07: La Cote Baltard - ein anspruchsvoller 12 km Volkslauf in Siegburgs Partnerstadt Nogent-sur-Marne. Platz 21 in 51:54 Minuten. Fuer einen ausfuehrlichen Bericht siehe “Kuerzere Laeufe”..

04.05.07: DKV-Mannschaftslauf ueber 15 km in Koeln Muengersdorf. Ein Lauf mit 5er Mannschaften, bei dem alle Laeufer einer Mannschaft die ganze Zeit zusammen bleiben muessen. Die Strecke neben dem Koelner Fussballstadion ist ein Rundkurs von 3 km um den Aachener Weiher. 5 Runden in einem herrlichen durcheinander von langsameren und schnelleren Laufgruppen. Die letzten zwei Jahre habe ich dieses Spektakel auch bereits mitgemacht. Aus meinen LLG-Mannschaften der Vorjahre waren wieder Olaf Kucher und Thorsten Sohni dabei. Erstmals dabei waren Gerhard Pohle und Dieter Thieme. Dieter ist nicht in der LLG. Er ersetzte den erkrankten Juergen Steimel. Wir haben ihn kurz vor dem Start an der Tauschboerse fuer unser Team gewinnen koennen. Die Zeit beim DKV-Mannschaftslauf ist eher zweitrangig, die meiste Zeit unterhaelt man sich. Oder wir laufen Slalom um die anderen Teilnehmer herum, teilweise gibt es richtig Stau auf der Strecke. Wir sind 1:07:26 gelaufen, nicht so schnell wie letztes Jahr, aber doch ganz flott. Dieter war wohl der schwaechste in unserem Team, aber er war sehr bemueht und hat sich richtig verausgabt. Er wollte aber auch nicht langsamer laufen und hat teilweise sogar die Fuehrungsarbeit uebernommen.
Nach dem Lauf haben wir fast bis Mitternacht auf der Jahnwiese zusammen gesessen und das Erlebte mit viel Speis und Trank verarbeitet.
Als naechste Veranstaltung steht nun Nogent-sur-Marne auf dem Programm. 12 km am 13. Mai. Nogent ist ein Vorort von Paris und eine Partnerstadt von Siegburg. Wir fahren zu 5 Laeufern Samstagmorgen mit dem Thalys von Koeln nach Paris, nachmittags ist Stadtrundgang. Der Lauf ist Sonntag frueh. Zurueck geht es erst am Montag. Ich bin mal gespannt was uns erwartet!

27.04.07: Heute war Vortreffen der LLG fuer den DKV-Mannschaftslauf. Ich werde fuer die LLG mit vier anderen Laeufern am 04. Mai in Koeln an den Start gehen

21.04.07: So, hier ist sie. Ich habe meine neue Seite www.martin-oberndoerfer.de eingerichtet. Hier werde ich von allen besuchten Laufveranstaltungen zeitnah berichten. Gelegentlich auch vom Training oder von anderen Dingen, die so in meinem Leben passieren.

15.04.07: Rotterdam Marathon in 3:19:53. Es war sehr heiss! Schon um 11:00 Uhr waren es ueber 20 Grad, im Ziel um 14:20 Uhr waren es 29 Grad im Schatten. Aber Schatten gab es leider keinen auf der Strecke. Und auch keinen Wind. Nur knallende Sonne von oben und gluehenden Asphalt von unten. Ich habe extrem geschwitzt, viel Durst bekommen und zuviel getrunken. Folge: Gluckerbauch, Bauchschmerzen und langsames Lauftempo. Nachdem mir klar war, dass es unter 3:05 nichts mehr gibt, habe ich das Tempo noch mal eingebremst und bin relativ entspannt zu Ende gelaufen. Kurz nachdem ich durchs Ziel war, wurde der Lauf offiziell abgebrochen. Der Organisation sind zu viele Laeufer kollabiert. Die Krankenwagen und Ersthelfer hatten alle Haende voll zu tun. Meine Endzeit ist eine ziemliche Enttaeuschung nach der langen und intensiven Vorbereitung. Egal, es geht wieder weiter. Vielleicht laufe ich vor dem Sommer noch einen Marathon. Rotterdam war uebrigens sehr schoen. Eine saubere Stadt mit beeindruckenden Bruecken und Gebaeuden. Das Hotel war prima und sehr nah an Start und Ziel gelegen. Am Vortag waren wir auf dem Euromast zur Pasta-Party (der Ausblick lohnt sich, die Nudelvielfalt auch). Nach dem Marathon sind wir nachmittags mit >De Pannenkoekenboot< ueber die Maas geschippert. Eine Bootsfahrt mit Pfannkuchen >all you can eat< (und ich hatte Hunger!) fuer nur 13,50 Euro pro Person. Een uur varen... en onbeperkt pannenkoeken eten. Dat is het hele jaar door mogelijk aan boord van de Pannenkoekenboot. Richtig klasse und typisch hollaendisch, das Schiff war auch randvoll. Rotterdam war trotz der enttaeuschenden Marathonzeit ein tolles Erlebnis. Und braun gebrannt bin ich jetzt auch!

07.04.07: Neue 10 km-Bestzeit von 37:06 beim Osterlauf in Paderborn! Eigentlich wollte ich vor Rotterdam keinen Wettkampf mehr laufen. Die Vereinskollegen Marlen, John und Dirk haben mich einen Tag davor ueberredet mitzukommen. Die drei waren gerade aus dem Trainingslager in Kroatien zurueck, wir haben uns fuer gemuetliche 10 km am Karfreitagmorgen verabredet. Dann heisst es, ich bin auch von Thomas Eickmann fuer Paderborn angemeldet. Ich hatte aber nie vorgehabt dort zu laufen. Viele Laeufer laufen in der Woche vor dem Marathon noch einen 10er, ich halte das allerdings bei mir nicht fuer besonders foerderlich. Aber die 3 haben mich halt ueberredet. Am naechsten morgen ging es ab zu dem riesigen Laufspektakel. Alleine die 10 km haben 2515 Laeufer(innen) bestritten, mindestens genauso viele den Halbmarathon. Wir waren ca. 15 Teilnehmer von der LAZ. Das ganze drumherum hat riesig Spass gemacht. Nach dem Lauf sassen wir im VIP-Zelt (Eickmann machts moeglich) und haben Broetchen und Kuchen reingeschaufelt. Der Lauf selber verlief prima. Ich bin etwas zurueckhaltend angelaufen. Dann lief es richtig gut, ich habe weiter Gas gegeben und einige Laeufer ueberholt. Unter anderem auch drei aus dem eigenen Verein. Am Ende einen kraeftigen Endspurt und fertig ist die 37:06.

22.03.07: Im Maerz habe ich wie in den Vorjahren den Lauf Rund um den Winterstein in Friedberg in Angriff genommen. Am 18.03.07 neue Bestzeit ueber 30 km in 2:02:51!! Dritter Platz in der neuen Altersklasse M35 (von 86), ein schoener Erfolg. Es folgen nun die letzten vier Wochen Vorbereitung fuer Rotterdam. Diese beginnen erstmal denkbar schlecht mit einer leichten Erkaeltung nach Friedberg.

25.02.07: In 2007 wird die Wettkampfhaeufigkeit deutlich geringer als in den Vorjahren sein. Es werden 20 - 24 Wettkaempfe werden, zum Vergleich in 2004 und 2005 waren es jeweils 35. Ich mache im neuen Verein LAZ Puma Troisdorf/Siegburg mehr Tempotraining und bereite mich intensiver auf die einzelnen Wettkaempfe vor. Das Jahr begann mit der grossen Winterserie in Porz ueber 10, 15 und 21,1 km. Die 10 km waren in 38:18 eine kleine Enttaeuschung, haben mich aber nicht aus dem Konzept gebracht. Zwei Wochen spaeter liefen die 15 km schon deutlich besser. In neuer Bestzeit wurden es 57:07. 3 Wochen danach den Halbmarathon ebenfalls in neuer Bestzeit in 1:21:53. Das war richtig gut!

Dezember 2006: Die letzten vier Monate von 2006 waren nicht sehr erfolgreich. Ich konnte keine neue pers. Bestzeit erzielen. Nach 8 Monaten mit vielen Trainingskilometern und zuletzt der hervorragenden Bahnserie in Bergisch Gladbach, bekam ich Anfang September eine Erkaeltung. Zwei Wochen lang bin ich nur wenig gelaufen, also eine schlechte Vorbereitung fuer den Berlin-Marathon. Ich habe es trotzdem versucht und bin im Tempo fuer 3 Stunden losgelaufen. Schon bei km 17 musste ich Tempo rausnehmen und es wurde schlimmer. Mein Koerper wollte einfach nicht, ich wurde immer langsamer. Bei km 39 war endgueltig Schluss, die letzten drei Kilometer bin ich abwechselnd gegangen und langsam getrabt. Es wurden 3:25 Stunden. Daraus habe ich gelernt, dass es ohne die wichtigen Einheiten in den letzten 3 Wochen vor dem Marathon nicht funktioniert. Und wenn man wieder gesund ist, heisst es nicht, dass man direkt wieder leistungsfaehig ist.
Nach Berlin habe ich wieder mit ca. 90% Einsatz trainiert (anstatt zu regenerieren), bei 3 Volkslaeufen im Oktober wurden nur maessige Ergebnisse erzielt. Nach dem Halbmarathon beim Loewenlauf in Hachenburg (diese Veranstaltungen war nix. Nicht nur meine schlechte Zeit, auch Strecke und Organisation haben mir nicht gefallen. Die Siegerehrung hat sich um Stunden verzoegert, in der Ergebnisliste habe ich zunaechst gefehlt, ...) wurde ich wieder krank. Erst nur erkaeltet, dann kam eine Hals- bzw. Mandelentzuendung hinzu. 2 Tage nur im Bett gelegen, 10 Tage Antibiotika ohne ein einziges mal zu laufen. Danach habe ich ganz langsam wieder angefangen zu trainieren. Ohne grosse Belastungen und gesund mit vielen Vitaminen ernaehren. So wurde der November 2006 zum ersten Monat seit 4 Jahren ohne eine Laufveranstaltung. Genau in dieser Zeit habe ich begonnen den Verein zu wechseln. Marlen Guenther folgend habe ich mich beim TV Kaldauen mit Startrecht fuer LAZ Puma Troisdorf/Siegburg angemeldet. Der Wechsel wird wirksam zum 1.1.2007. Im neuen Verein habe ich mehr Moeglichkeiten zu trainieren (vor allem Tempotraining) und es gibt dort viele schnelle Laeufer mit denen man Trainingseinheiten absolvieren kann. Nicht zuletzt bekommt man vom Trainer Thomas Eickmann einen Trainingsplan, der jeden mit den richtigen Einheiten auf seine Ziele vorbereitet.
Nach den ersten Trainingseinheiten bei der LAZ hat es mich wieder gejuckt einen Wettkampf zu absolvieren. Trotz das ich erst langsam angefangen habe mein Training wieder hochzufahren, gelang mir eine nette Zeit ueber 7,5 km in Herten-Bertlich. Danach stieg ich weiter in das LAZ-Training ein, seit dem 11.12.06 trainiere ich ueberwiegend nach Trainingsplan. Das erste Ziel im Trainingsplan ist der Silvesterlauf in Herne. Diesen habe ich recht erfolgreich absolviert, hat riesig Spass gemacht! Die Strecke ist wellig, kurz nach dem Start geht es den Gysenberg  hinauf, dort werden auf befestigten Feldwegen 2 leicht unterschiedliche  Runden gedreht. Danach fuehrt die Strecke den Berg wieder hinunter. Man  gibt richtig Gas und versucht den Schwung mit ins Ziel zu nehmen. Ich  bin wieder gut in Form und habe 37:33, 29. von 571 Maennern, 4.M30 von 50 geschafft. Dies war mein letzter Tag in der M30 und auch fuer die LLG St. Augustin. Jetzt freue ich mich auf 2007 in der M35 und fuer die LAZ! Es sind die Winterserie in Porz, der Lauf um das Bayer-Kreuz in Leverkusen, Winterstein in Friedberg und im April der Rotterdam Marathon geplant. Danach einige kuerzere Volkslaeufe, ein paar Bahnlaeufe im Sommer und im Oktober wuerde ich gerne Koeln-Marathon laufen.

August 2006: Im zweiten Jahresdrittel erreichte ich erfreuliche neue Bestzeiten auf der Bahn: 10:21 ueber 3000, 17:54 ueber 5000 und schliesslich 37:03 ueber 10000 m. Das Rundendrehen auf der Kunststoffbahn macht mir wirklich Spass, dies kann so mancher Naturlaeufer wahrscheinlich nicht verstehen. Meine ueberwiegenden Trainingskilometer laufe ich auch durch die Natur. Die Waelder und Doerfer rund um Siegburg und Lohmar sind mir ganz gut bekannt.
Neben der Zeit ueber 10000 m hat mich auch sehr der Erfolg ueber 30 km bei dem Staedteverbindenden Lauf Wesseling-Bonn-Wesseling gefreut. Bei einem 27 Grad Rennen schaffte ich den dritten Platz und durfte aufs Siegertreppchen.
Dann waere noch der GAG-Halbmarathon zu erwaehnen: 1. GAG Erlebnis-Halbmarathon im rechtsrheinischen Koeln mit 909 LaeuferInnen. Marlen Guenther lief zusammen mit mir die ersten 17 km in ca. 4 min-Tempo. Fuer die letzten 4 km wurde ein Endspurt gezuendet, der mich auf eine neue pers. Bestzeit katapultierte. Die Strecke war fuer Stadtverhaeltnisse angenehm ruhig und gruen, teilweise befanden wir uns sogar auf Waldwegen. Es war bis auf ein paar Unter- und Ueberfuehrungen absolut flach, Wetter und Temperaturen waren ideal fuer schnelle Zeiten. Fuer mich der perfekt gelungene Test fuer den Berlin-Marathon, der 6 Wochen danach ansteht.
In Niederzier nahm ich zum fuenften Mal am Monte Sophia Berglauf ueber 28,5 km teil. Zum kleinen Jubilaeum trugen die Laeufer/innen, die bisher alle 5 Laeufe absolviert haben, 500er-Startnummern mit rot eingerahmter 5. Zu diesen Stammgaesten (es waren 12 am Start) gehoerte ich. Nur zwei Tage nach dem harten 5000er Lauf auf der Bahn lief ich ein fuer mich angenehmes ruhiges Tempo. Es wurde ein flotter Trainingslauf. Im Ziel wurde ich direkt abgefangen, bekam eine 5-fach-Finisher Ehren-Urkunde und wurde interviewt. Ich bin erster der 5-fach-Taeter geworden und musste erklaeren, warum ich immer so gerne nach Niederzier komme. Der Lauf macht einfach Spass, die Strecke ist Klasse, die Organisation ist perfekt. Vieles wird sehr liebevoll und auch etwas verspielt gemacht. Ich werde versuchen bis zum 10. Jubilaeum als Stammgast durchzuhalten.
Zurzeit habe ich fast nur noch den Berlin-Marathon vor Augen. Viele Trainingskilometer werden zur Vorbereitung absolviert. Ich starte mit 29 Kollegen meines Arbeitgebers Siegwerk. Vor ein paar Wochen gab es ein 2-taegiges Vorbereitungsseminar fuer den Marathon. 9 Siegwerker nahmen teil. Es war sehr interessant, ich habe ein paar Sachen hinzugelernt. Die Gymnastikeinheiten sind sicherlich sinnvoll. Ich habe auch erstmals an einem Laktat-Feldtest teilgenommen. Die Ergebnisse dieser Leistungsdiagnostik erklaeren mir einen tollen Trainingszustand, mit noch viel Moeglichkeiten zur Verbesserung. Die prognostizierte Marathon-Zeit von 2:56 macht jedenfalls Mut. Am 24. September werden wir es wissen!

April 2006: In den ersten vier Monaten 2006 hat sich einiges getan. Im Vordergrund stand lange Zeit die Vorbereitung auf den Marathon Deutsche Weinstrasse (Bild oben, siehe auch Schaltflaeche Weinstrasse fuer einen Bericht und mehr Bilder). Diesen habe ich mit 3:08:21 recht erfolgreich absolviert, allerdings ist es keine neue Bestzeit, die 3:06 aus dem flachen Frankfurt steht nach wie vor. Zuvor absolvierte ich den 30 km-Lauf Rund um den Winterstein in Friedberg (siehe Schaltflaeche Friedberg) und zwei Winterserien mit insgesamt 6 Laeufen in Porz und Refrath (bei Koeln). Nach dem Marathon Deutsche Weinstrasse lief ich noch neue Halbmarathon-Bestzeit am Ostersamstag in Benrath. Das erste Jahresdrittel wurde abgeschlossen durch den 10 km-Strassenlauf durch das Koelner Severinsviertel. Dort lief ich eine fuer mich grossartige neue Bestzeit in 37:19.
Weitere Planungen fuer 2006: Einige Bahnlaeufe ueber 3000 und 5000 m im Sommer, die alte 3000 m-Bestzeit ist langsam ueberfaellig. An langen Laeufen stehen an: Am 10. Juni 30 km Wesseling-Bonn-Wesseling und am 24. September Berlin-Marathon.

Dezember 2005: Im Jahr 2005 habe ich laeuferisch gute Fortschritte erzielen koennen. Gesteigerte Trainingsumpfaenge und regelmaessiges Tempotraining auf der Bahn (im Siegburger Mundorf-Stadion) liessen mich schneller werden. Wenn man Fortschritte erzielen kann, ist das eine tolle Sache, es macht richtig Spass sich zu steigern. Gekroent wurde das Jahr durch Unterbieten der Stundengrenze auf 15 km, sowie durch die neue 10 km-Bestzeit von 38:40 min. Beim Marathon in Frankfurt benoetigte ich 3:06 Stunden, welches mir Hoffnung gibt, die 3-Stundengrenze bald zu schaffen.
Als Jahresabschluss lief ich den Haseder Silvesterlauf bei Hildesheim: 10 flache Kilometer mit Wind,  teilweise durch Schneematsch. Die Strecke hat zwei Runden und fuehrt an  vier grossen Windraedern vorbei. Die 44:01 aus dem Vorjahr hatte mich  geaergert, dies habe ich mit einer 41:15, Platz 20/408, 4.M30/27  verbessert.
Bei 32 Laeufen mit AK-Wertung in 2005 habe ich es 9-mal auf  Platz 4 geschafft, keinen Platz belegte ich annaehernd so haeufig. Mein  Vorsatz fuer 2006: Keine vierten Plaetze mehr, am besten nur noch 1, 2 und 3!
In 2006 plane ich den Marathon Deutsche Weinstrasse (2. April) und den Wachau-Marathon in Oesterreich (17. September). Viele kuerzere Laeufe und vielleicht ein dritter Marathon kommen hinzu.